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OS West Schönau

Wegweiser

Kapitel 2 von 20

Was ist eine Projektarbeit?

Ein selbst gewĂ€hltes Thema, eine Leitfrage, ein Produkt — und der Weg dorthin, den du selbst planst.

ThemaLeitfrageProdukt

Ein selbst gewĂ€hltes Thema, eine Leitfrage, ein Produkt — und der Weg dorthin, den du selbst planst.

In der Projektarbeit setzt du dich mit einem frei gewÀhlten Thema auseinander und erstellst in Einzelarbeit ein Produkt und eine Dokumentation dazu. Das Thema soll aus deinem Alltag stammen, dich wirklich interessieren und dir erlauben, selbst etwas herauszufinden oder herzustellen.

1Produkt2Projektheft:Arbeitsjournal3PrÀsentation

Die drei Teile

  • Das Produkt — das eigentliche Ergebnis deiner Arbeit. An der OS West werden ausschliesslich Produkte als Projektarbeiten angenommen.
  • Das Projektheft — es besteht aus dem Arbeitsjournal und der Dokumentation.
    • Arbeitsjournal: Hier hĂ€ltst du fest, was du wann gemacht hast, was gelungen ist und was nicht.
    • Dokumentation: Sie beschreibt deine Motivation, den Weg zum Produkt, die Antwort auf deine Leitfrage und deine Reflexion.
  • Die PrĂ€sentation — du stellst deine Arbeit in der Schule vor, rund zwei Minuten.

Das Projektheft fĂŒhrst du digital auf der Website. Dort gehören auch Zeitplan und Materialliste dazu.

3. OberstufeBerufsfachschuleBerufsmaturitÀtGymnasium

Warum das Ganze?

Nach der Oberstufe wartet in fast jeder Ausbildung eine Ă€hnliche Arbeit auf dich: die Vertiefungsarbeit an der Berufsfachschule, die interdisziplinĂ€re Projektarbeit an der BerufsmaturitĂ€t, die MaturitĂ€tsarbeit am Gymnasium. Die Projektarbeit ist deine Generalprobe — mit Begleitung.

Anspruchsvoll fĂŒr dichOriginell und mit eigenen IdeenZiele messbar formuliertProzess nachvollziehbar dokumentiertAm Schluss ehrlich reflektiert

Zehn Merkmale eines guten Projekts

  1. Dein Projekt ist fĂŒr dich anspruchsvoll.
  2. In der Dokumentation wird sichtbar, dass du echte Probleme lösen musstest.
  3. Dein Projekt ist originell und ĂŒberzeugt durch neue Ideen.
  4. Die Projektziele sind messbar formuliert.
  5. Die Dokumentation macht deinen Prozess nachvollziehbar.
  6. Das Ergebnis ĂŒberzeugt.
  7. Alle nötigen Formulare liegen vor: Planung, Vereinbarung, Materialliste.
  8. Dein Projekt ist gut reflektiert.
  9. Du hast am Schluss Bilanz gezogen: StÀrken und Optimierungsmöglichkeiten.
  10. Die Dokumentation ist ansprechend gestaltet und enthÀlt alle Quellenangaben.

In der Projektarbeit setzt du dich mit einem frei gewÀhlten Thema auseinander und erstellst in Einzelarbeit ein Produkt und eine Dokumentation dazu. Das Thema soll aus deinem Alltag stammen, dich wirklich interessieren und dir erlauben, selbst etwas herauszufinden oder herzustellen.

Die drei Teile

  • Das Produkt — das eigentliche Ergebnis deiner Arbeit. An der OS West werden ausschliesslich Produkte als Projektarbeiten angenommen.
  • Das Projektheft — es besteht aus dem Arbeitsjournal und der Dokumentation.
    • Arbeitsjournal: Hier hĂ€ltst du fest, was du wann gemacht hast, was gelungen ist und was nicht.
    • Dokumentation: Sie beschreibt deine Motivation, den Weg zum Produkt, die Antwort auf deine Leitfrage und deine Reflexion.
  • Die PrĂ€sentation — du stellst deine Arbeit in der Schule vor, rund zwei Minuten.

Das Projektheft fĂŒhrst du digital auf der Website. Dort gehören auch Zeitplan und Materialliste dazu.

Warum das Ganze?

Nach der Oberstufe wartet in fast jeder Ausbildung eine Ă€hnliche Arbeit auf dich: die Vertiefungsarbeit an der Berufsfachschule, die interdisziplinĂ€re Projektarbeit an der BerufsmaturitĂ€t, die MaturitĂ€tsarbeit am Gymnasium. Die Projektarbeit ist deine Generalprobe — mit Begleitung.

Zehn Merkmale eines guten Projekts

  1. Dein Projekt ist fĂŒr dich anspruchsvoll.
  2. In der Dokumentation wird sichtbar, dass du echte Probleme lösen musstest.
  3. Dein Projekt ist originell und ĂŒberzeugt durch neue Ideen.
  4. Die Projektziele sind messbar formuliert.
  5. Die Dokumentation macht deinen Prozess nachvollziehbar.
  6. Das Ergebnis ĂŒberzeugt.
  7. Alle nötigen Formulare liegen vor: Planung, Vereinbarung, Materialliste.
  8. Dein Projekt ist gut reflektiert.
  9. Du hast am Schluss Bilanz gezogen: StÀrken und Optimierungsmöglichkeiten.
  10. Die Dokumentation ist ansprechend gestaltet und enthÀlt alle Quellenangaben.

Kapitel 3 von 20

Ablauf und Phasen

Von der ersten Idee im November bis zur Ausstellung im Mai — sechs Phasen und was in jeder ansteht.

1Idee suchen2Entscheiden3Planen4Erstellen5Abschliessen6Beurteilen

Von der ersten Idee im November bis zur Ausstellung im Mai — sechs Phasen und was in jeder ansteht.

Die Projektarbeit lĂ€uft ĂŒber rund ein halbes Jahr. Wer den Überblick behĂ€lt, gerĂ€t nicht in Zeitnot.

Phase 1 — Projektidee suchen

Rahmenbedingungen kennenlernen, Mindmaps erstellen, Ideen weiterentwickeln, Thema finden. Du bringst zwei Ideen mit und besprichst sie.

Phase 2 — Entscheiden und vorbereiten

Leitfrage und Ziele formulieren, Arbeitsschritte planen, das Projekt klar eingrenzen. Am Ende steht die unterschriebene Projektvereinbarung.

Phase 3 — Planen und beschaffen

Zeitplan erstellen, Material organisieren, Befragungen und Exkursionen planen, Fachleute anfragen. Ab jetzt fĂŒhrst du das Arbeitsjournal.

Phase 4 — Erstellen

Am Produkt arbeiten, Lösungen entwickeln, den Zeitplan im Auge behalten. In den StandortgesprÀchen zeigst du deiner Betreuungsperson, wo du stehst.

Phase 5 — Abschliessen und prĂ€sentieren

In der Projektwoche wird fertiggestellt und abgegeben. Danach bereitest du PrÀsentation und Ausstellung vor.

Phase 6 — Beurteilen

Bewertet werden Arbeitsprozess, Dokumentation, Produkt und PrÀsentation. Du schÀtzt dich zuerst selbst ein, danach besprichst du die Note mit deiner Betreuungsperson. Titel und Note kommen ins Zeugnis.

Die genauen Daten findest du unter «Termine».

Die Projektarbeit lĂ€uft ĂŒber rund ein halbes Jahr. Wer den Überblick behĂ€lt, gerĂ€t nicht in Zeitnot.

Phase 1 — Projektidee suchen

Rahmenbedingungen kennenlernen, Mindmaps erstellen, Ideen weiterentwickeln, Thema finden. Du bringst zwei Ideen mit und besprichst sie.

Phase 2 — Entscheiden und vorbereiten

Leitfrage und Ziele formulieren, Arbeitsschritte planen, das Projekt klar eingrenzen. Am Ende steht die unterschriebene Projektvereinbarung.

Phase 3 — Planen und beschaffen

Zeitplan erstellen, Material organisieren, Befragungen und Exkursionen planen, Fachleute anfragen. Ab jetzt fĂŒhrst du das Arbeitsjournal.

Phase 4 — Erstellen

Am Produkt arbeiten, Lösungen entwickeln, den Zeitplan im Auge behalten. In den StandortgesprÀchen zeigst du deiner Betreuungsperson, wo du stehst.

Phase 5 — Abschliessen und prĂ€sentieren

In der Projektwoche wird fertiggestellt und abgegeben. Danach bereitest du PrÀsentation und Ausstellung vor.

Phase 6 — Beurteilen

Bewertet werden Arbeitsprozess, Dokumentation, Produkt und PrÀsentation. Du schÀtzt dich zuerst selbst ein, danach besprichst du die Note mit deiner Betreuungsperson. Titel und Note kommen ins Zeugnis.

Die genauen Daten findest du unter «Termine».

Kapitel 4 von 20

Die fĂŒnf Handlungsfelder

Organisieren, recherchieren, forschen, erfinden, konstruieren — fĂŒnf ZugĂ€nge zu einem Projekt.

1Organisieren2Recherchieren3Forschen4Erfinden5Konstruieren

Organisieren, recherchieren, forschen, erfinden, konstruieren — fĂŒnf ZugĂ€nge zu einem Projekt.

Jedes Projekt lĂ€sst sich einem Handlungsfeld zuordnen. Das Feld sagt nichts ĂŒber die QualitĂ€t aus, aber viel darĂŒber, wie du arbeiten wirst. Überlege dir, welche Art zu arbeiten dir liegt.

Organisieren und konzipieren

Du planst einen Anlass, eine Veranstaltung oder einen Ablauf und fĂŒhrst ihn durch. Ein Turnier, ein Konzert, ein Spielnachmittag im Altersheim, eine Sammelaktion.
Typisches Produkt: der durchgefĂŒhrte Anlass mit Dokumentation, Fotos und RĂŒckmeldungen.

Recherchieren und dokumentieren

Du suchst Informationen, ordnest sie, wertest sie aus und stellst sie verstÀndlich dar. Interviews, Archivarbeit, Umfragen.
Typisches Produkt: ein Buch, eine BroschĂŒre, ein Podcast, eine Ausstellungstafel.

Forschen und entdecken

Du gehst einer Frage nach: beobachten, messen, befragen, auswerten. Wichtig ist, dass der Ausgang offen ist.
Typisches Produkt: eine Versuchsreihe mit Auswertung, eine Messstation, ein Bestimmungsbuch.

Erfinden und fantasieren

Du entwirfst etwas Neues: eine Geschichte, ein Spiel, eine Musik, eine Erfindung.
Typisches Produkt: ein Brettspiel, ein Kurzfilm, ein Song, ein illustriertes Buch.

Konstruieren und gestalten

Du stellst etwas her: bauen, nÀhen, kochen, filmen, programmieren, malen.
Typisches Produkt: ein MöbelstĂŒck, ein KleidungsstĂŒck, ein Kochbuch, eine App, eine Bildserie.

Achtung: Die Schulinfrastruktur darf nicht genutzt werden — weder Handarbeitszimmer noch Werkstatt. Plane Werkzeug und Arbeitsplatz von Anfang an selbst ein.

Übung: Welches Handlungsfeld?

Ordne jede Projektidee einem Handlungsfeld zu. Manche passen in zwei Felder – dann zĂ€hlt, worauf der Schwerpunkt liegt.

  1. Einen Spielnachmittag im Altersheim planen und durchfĂŒhren

    Lösung

    Organisieren – Du planst einen Anlass und fĂŒhrst ihn durch.

  2. Einen Podcast ĂŒber die Geschichte unseres Quartiers mit drei Interviews

    Lösung

    Recherchieren – Du sammelst Informationen und stellst sie verstĂ€ndlich dar.

  3. Messen, wie viel Strom die GerÀte bei uns zu Hause im Standby brauchen

    Lösung

    Forschen – Du gehst einer Frage nach, misst und wertest aus – der Ausgang ist offen.

  4. Ein eigenes Brettspiel mit Regeln und Spielplan erfinden

    Lösung

    Erfinden – Du entwirfst etwas, das es so noch nicht gibt.

  5. Ein Regal bauen, das genau in mein Zimmer passt

    Lösung

    Konstruieren – Du stellst etwas her.

  6. Ein Unihockey-Turnier fĂŒr die 1. Oberstufe organisieren

    Lösung

    Organisieren – Ein Anlass mit Ablauf, Einladung und DurchfĂŒhrung.

  7. Beobachten, welche Vögel im Winter an unser Futterhaus kommen

    Lösung

    Forschen – Beobachten, zĂ€hlen, auswerten.

  8. Einen Song schreiben und aufnehmen

    Lösung

    Erfinden – Etwas Neues erfinden: Text und Musik.

  9. Eine Ausstellungstafel zur Geschichte unseres Schulhauses

    Lösung

    Recherchieren – Archiv, GesprĂ€che, Fotos – und alles verstĂ€ndlich dargestellt.

  10. Eine App programmieren, die an Hausaufgaben erinnert

    Lösung

    Konstruieren – Programmieren gehört wie Bauen und NĂ€hen zum Konstruieren und Gestalten.

Jedes Projekt lĂ€sst sich einem Handlungsfeld zuordnen. Das Feld sagt nichts ĂŒber die QualitĂ€t aus, aber viel darĂŒber, wie du arbeiten wirst. Überlege dir, welche Art zu arbeiten dir liegt.

Organisieren und konzipieren

Du planst einen Anlass, eine Veranstaltung oder einen Ablauf und fĂŒhrst ihn durch. Ein Turnier, ein Konzert, ein Spielnachmittag im Altersheim, eine Sammelaktion.
Typisches Produkt: der durchgefĂŒhrte Anlass mit Dokumentation, Fotos und RĂŒckmeldungen.

Recherchieren und dokumentieren

Du suchst Informationen, ordnest sie, wertest sie aus und stellst sie verstÀndlich dar. Interviews, Archivarbeit, Umfragen.
Typisches Produkt: ein Buch, eine BroschĂŒre, ein Podcast, eine Ausstellungstafel.

Forschen und entdecken

Du gehst einer Frage nach: beobachten, messen, befragen, auswerten. Wichtig ist, dass der Ausgang offen ist.
Typisches Produkt: eine Versuchsreihe mit Auswertung, eine Messstation, ein Bestimmungsbuch.

Erfinden und fantasieren

Du entwirfst etwas Neues: eine Geschichte, ein Spiel, eine Musik, eine Erfindung.
Typisches Produkt: ein Brettspiel, ein Kurzfilm, ein Song, ein illustriertes Buch.

Konstruieren und gestalten

Du stellst etwas her: bauen, nÀhen, kochen, filmen, programmieren, malen.
Typisches Produkt: ein MöbelstĂŒck, ein KleidungsstĂŒck, ein Kochbuch, eine App, eine Bildserie.

Achtung: Die Schulinfrastruktur darf nicht genutzt werden — weder Handarbeitszimmer noch Werkstatt. Plane Werkzeug und Arbeitsplatz von Anfang an selbst ein.

Übung: Welches Handlungsfeld?

Ordne jede Projektidee einem Handlungsfeld zu. Manche passen in zwei Felder – dann zĂ€hlt, worauf der Schwerpunkt liegt.

  1. Einen Spielnachmittag im Altersheim planen und durchfĂŒhren

    Lösung

    Organisieren – Du planst einen Anlass und fĂŒhrst ihn durch.

  2. Einen Podcast ĂŒber die Geschichte unseres Quartiers mit drei Interviews

    Lösung

    Recherchieren – Du sammelst Informationen und stellst sie verstĂ€ndlich dar.

  3. Messen, wie viel Strom die GerÀte bei uns zu Hause im Standby brauchen

    Lösung

    Forschen – Du gehst einer Frage nach, misst und wertest aus – der Ausgang ist offen.

  4. Ein eigenes Brettspiel mit Regeln und Spielplan erfinden

    Lösung

    Erfinden – Du entwirfst etwas, das es so noch nicht gibt.

  5. Ein Regal bauen, das genau in mein Zimmer passt

    Lösung

    Konstruieren – Du stellst etwas her.

  6. Ein Unihockey-Turnier fĂŒr die 1. Oberstufe organisieren

    Lösung

    Organisieren – Ein Anlass mit Ablauf, Einladung und DurchfĂŒhrung.

  7. Beobachten, welche Vögel im Winter an unser Futterhaus kommen

    Lösung

    Forschen – Beobachten, zĂ€hlen, auswerten.

  8. Einen Song schreiben und aufnehmen

    Lösung

    Erfinden – Etwas Neues erfinden: Text und Musik.

  9. Eine Ausstellungstafel zur Geschichte unseres Schulhauses

    Lösung

    Recherchieren – Archiv, GesprĂ€che, Fotos – und alles verstĂ€ndlich dargestellt.

  10. Eine App programmieren, die an Hausaufgaben erinnert

    Lösung

    Konstruieren – Programmieren gehört wie Bauen und NĂ€hen zum Konstruieren und Gestalten.

Kapitel 5 von 20

Themenfindung

Wie du von einem vagen Interesse zu einem Thema kommst, das trÀgt.

Was interessiert mich?Viele Ideen sammelnAuf drei eingrenzenEine Leitfrage

Wie du von einem vagen Interesse zu einem Thema kommst, das trÀgt.

Die Themenwahl entscheidet ĂŒber den Rest. Nimm dir Zeit dafĂŒr — sie ist gut investiert.

Schritt 1 — sammeln

Schreibe auf, was dich interessiert, ohne zu werten. Hobbys, Fragen, die dich beschÀftigen, Dinge, die du immer schon einmal ausprobieren wolltest. Stöbere im Ideenpool und leite eigene Ideen daraus ab.

Schritt 2 — Mindmap

Nimm deine zwei oder drei besten Ideen und mache zu jeder eine Mindmap. Was gehört alles dazu? Was mĂŒsstest du können? Was brĂ€uchtest du?

Schritt 3 — reden

Lass die Ideen ein paar Tage liegen und besprich sie mit zwei bis drei Personen ausserhalb der Schule — Eltern, Verwandte, jemand aus dem Verein. Bereite dich mit diesen Fragen vor:

  • Wieso bin ich auf dieses Thema gekommen?
  • Was genau fasziniert mich daran?
  • Was ist mir noch unklar?
  • Wo könnten Schwierigkeiten entstehen?
  • Welche Informationen kann ich schon jetzt beschaffen?
  • Wer wĂ€re mein Projektgötti oder meine Projektgotte ausserhalb der Schule?
  • Was unterscheidet mein Projekt von anderen?
  • Wo kommen meine StĂ€rken zum Zug?

Schritt 4 — das Ampelblatt

Halte deine einminĂŒtige PrĂ€sentation der Idee vor diesen Personen. Notiere, ob sie dir grĂŒnes Licht (gute Idee), gelbes Licht (Achtung) oder rotes Licht (Stopp) geben — und schreibe auf, warum.

Schritt 5 — entscheiden

Du bringst zwei Ideen in die Schule mit und besprichst sie mit deiner Klassenlehrperson. Erst danach legst du dich fest.

Ein Hinweis: GesundheitsgefÀhrdende Selbstversuche und Experimente mit Risikopotenzial sind nicht erlaubt.

Die Themenwahl entscheidet ĂŒber den Rest. Nimm dir Zeit dafĂŒr — sie ist gut investiert.

Schritt 1 — sammeln

Schreibe auf, was dich interessiert, ohne zu werten. Hobbys, Fragen, die dich beschÀftigen, Dinge, die du immer schon einmal ausprobieren wolltest. Stöbere im Ideenpool und leite eigene Ideen daraus ab.

Schritt 2 — Mindmap

Nimm deine zwei oder drei besten Ideen und mache zu jeder eine Mindmap. Was gehört alles dazu? Was mĂŒsstest du können? Was brĂ€uchtest du?

Schritt 3 — reden

Lass die Ideen ein paar Tage liegen und besprich sie mit zwei bis drei Personen ausserhalb der Schule — Eltern, Verwandte, jemand aus dem Verein. Bereite dich mit diesen Fragen vor:

  • Wieso bin ich auf dieses Thema gekommen?
  • Was genau fasziniert mich daran?
  • Was ist mir noch unklar?
  • Wo könnten Schwierigkeiten entstehen?
  • Welche Informationen kann ich schon jetzt beschaffen?
  • Wer wĂ€re mein Projektgötti oder meine Projektgotte ausserhalb der Schule?
  • Was unterscheidet mein Projekt von anderen?
  • Wo kommen meine StĂ€rken zum Zug?

Schritt 4 — das Ampelblatt

Halte deine einminĂŒtige PrĂ€sentation der Idee vor diesen Personen. Notiere, ob sie dir grĂŒnes Licht (gute Idee), gelbes Licht (Achtung) oder rotes Licht (Stopp) geben — und schreibe auf, warum.

Schritt 5 — entscheiden

Du bringst zwei Ideen in die Schule mit und besprichst sie mit deiner Klassenlehrperson. Erst danach legst du dich fest.

Ein Hinweis: GesundheitsgefÀhrdende Selbstversuche und Experimente mit Risikopotenzial sind nicht erlaubt.

Kapitel 6 von 20

Geeignet oder ungeeignet?

Der hÀufigste Fehler ist ein zu grosses Thema. Hier siehst du den Unterschied.

So nichtNur abschreibenNichts Eigenes dabeiIn zwei Tagen fertigSo jaEigenleistung sichtbarOffener AusgangFordert ĂŒber Monate

Der hÀufigste Fehler ist ein zu grosses Thema. Hier siehst du den Unterschied.

Ein gutes Thema ist eingegrenzt und lĂ€sst dich selbst etwas leisten. Ein Thema, ĂŒber das man ein Lexikon abschreiben kann, ist kein Projektthema.

geeignet ungeeignet
Der Alltag in meinem Dorf wÀhrend des Zweiten Weltkriegs Der Zweite Weltkrieg
Amphibienwanderungen in meinem Dorf Der Frosch
Energiesparen in unserem Schulhaus Umweltverschmutzung
Herstellung eines kleinen Möbels, das in mein Zimmer passt Werken als FreizeitbeschÀftigung
Einen eigenen Hip-Hop-Tanz zusammenstellen und einĂŒben Hip-Hop
Komponieren und EinĂŒben eines Schulsongs fĂŒr die Abschlussfeier Moderne Musik
Jugendliche als wichtige Zielgruppe fĂŒr die Werbung Wirkung von Werbung
eingegrenztzu breitetwasEigenesnur lesenGutes ProjektthemaZu viel auf einmalEin ReferatEin Lexikonartikel

Woran du ein ungeeignetes Thema erkennst

  • Du könntest die Arbeit schreiben, ohne das Haus zu verlassen.
  • Es gibt schon ein Buch, das genau das behandelt.
  • Du kannst nicht sagen, was am Schluss vorliegen soll.
  • Du mĂŒsstest zehn Jahre alt werden, um es fertigzustellen.
Was genau muss ich selbst tun, damitdiese Arbeit entsteht?etwas Eigenesnur lesenBauen, gestalten,befragen, ausprobieren:Das Thema trÀgt.Nur lesen undzusammenfassen: Grenzeweiter ein.

Die PrĂŒffrage

Was genau muss ich selbst tun, damit diese Arbeit entsteht? Wenn die Antwort lautet «lesen und zusammenfassen», ist das Thema noch nicht fertig eingegrenzt.

Übung: Geeignetes Thema?

Ist das ein Projektthema – eingegrenzt und mit eigener Leistung? Oder zu gross?

  1. Fussball

    Lösung

    zu gross – DarĂŒber gibt es Bibliotheken. Was genau wĂŒrdest du selbst tun?

  2. Ein Trainingsplan fĂŒr die Juniorinnen meines Vereins, getestet in drei Trainings

    Lösung

    geeignet – Eingegrenzt, mit eigener Leistung und einem Produkt.

  3. Das Weltall

    Lösung

    zu gross – Viel zu gross – das kann man nur abschreiben.

  4. Wie lange Jugendliche aus unserem Schulhaus am Handy sind – eine Umfrage

    Lösung

    geeignet – Eigene Daten, eigene Auswertung.

  5. Social Media

    Lösung

    zu gross – Ein Gebiet, kein Thema. Was ist deine Frage dazu?

  6. Ein Kochbuch mit Rezepten aus den HerkunftslÀndern meiner Klasse

    Lösung

    geeignet – Klar umrissen, du kochst, fotografierst und schreibst selbst.

Ein gutes Thema ist eingegrenzt und lĂ€sst dich selbst etwas leisten. Ein Thema, ĂŒber das man ein Lexikon abschreiben kann, ist kein Projektthema.

geeignet ungeeignet
Der Alltag in meinem Dorf wÀhrend des Zweiten Weltkriegs Der Zweite Weltkrieg
Amphibienwanderungen in meinem Dorf Der Frosch
Energiesparen in unserem Schulhaus Umweltverschmutzung
Herstellung eines kleinen Möbels, das in mein Zimmer passt Werken als FreizeitbeschÀftigung
Einen eigenen Hip-Hop-Tanz zusammenstellen und einĂŒben Hip-Hop
Komponieren und EinĂŒben eines Schulsongs fĂŒr die Abschlussfeier Moderne Musik
Jugendliche als wichtige Zielgruppe fĂŒr die Werbung Wirkung von Werbung

Woran du ein ungeeignetes Thema erkennst

  • Du könntest die Arbeit schreiben, ohne das Haus zu verlassen.
  • Es gibt schon ein Buch, das genau das behandelt.
  • Du kannst nicht sagen, was am Schluss vorliegen soll.
  • Du mĂŒsstest zehn Jahre alt werden, um es fertigzustellen.

Die PrĂŒffrage

Was genau muss ich selbst tun, damit diese Arbeit entsteht? Wenn die Antwort lautet «lesen und zusammenfassen», ist das Thema noch nicht fertig eingegrenzt.

Übung: Geeignetes Thema?

Ist das ein Projektthema – eingegrenzt und mit eigener Leistung? Oder zu gross?

  1. Fussball

    Lösung

    zu gross – DarĂŒber gibt es Bibliotheken. Was genau wĂŒrdest du selbst tun?

  2. Ein Trainingsplan fĂŒr die Juniorinnen meines Vereins, getestet in drei Trainings

    Lösung

    geeignet – Eingegrenzt, mit eigener Leistung und einem Produkt.

  3. Das Weltall

    Lösung

    zu gross – Viel zu gross – das kann man nur abschreiben.

  4. Wie lange Jugendliche aus unserem Schulhaus am Handy sind – eine Umfrage

    Lösung

    geeignet – Eigene Daten, eigene Auswertung.

  5. Social Media

    Lösung

    zu gross – Ein Gebiet, kein Thema. Was ist deine Frage dazu?

  6. Ein Kochbuch mit Rezepten aus den HerkunftslÀndern meiner Klasse

    Lösung

    geeignet – Klar umrissen, du kochst, fotografierst und schreibst selbst.

Kapitel 7 von 20

Die Leitfrage

Eine einzige Frage, die dein Thema eingrenzt — und die dein Produkt beantwortet.

So nicht«Alles ĂŒber Hunde»Ja-oder-Nein-FrageAntwort steht schon festSo jaBeginnt mit WieNennt einen RahmenAntwort ist offen

Eine einzige Frage, die dein Thema eingrenzt — und die dein Produkt beantwortet.

Die Leitfrage macht aus einem Thema eine Aufgabe. Sie ist der Gradmesser fĂŒr echte Projektarbeit: An ihr zeigt sich, ob du etwas selbst herausfinden musst oder nur abschreiben könntest.

Beispiele

Thema Leitfrage
Der Alltag in meinem Dorf wÀhrend des Zweiten Weltkriegs Wie erlebten die Menschen in meinem Dorf wÀhrend des Zweiten Weltkriegs den Alltag?
Amphibienwanderungen in meinem Dorf Wie verlĂ€uft die Amphibienwanderung im FrĂŒhling rund um den Dorfweiher?
Energiesparen in unserem Schulhaus Wie können alle Betroffenen zum Energiesparen in unserem Schulhaus motiviert werden?
Herstellung eines kleinen Möbels Wie muss ich das Möbel planen, damit ich darin PC, Drucker und Scanner versorgen kann, ohne mein Zimmer umzustellen?
Einen eigenen Hip-Hop-Tanz zusammenstellen Wie muss ich Tanzelemente aneinanderreihen, damit ein ganzer Hip-Hop-Tanz entsteht?
Jugendliche als Zielgruppe fĂŒr die Werbung Wie gehen Werbeverantwortliche vor, um gezielt Jugendliche anzusprechen?
Beginnt mit «Wie  »Nicht mit Ja oder Nein zu beantwortenLĂ€sst sich nicht googelnDein Produkt ist die AntwortPasst auf eine Zeile

Woran du eine gute Leitfrage erkennst

  • Sie beginnt meistens mit «Wie  » — seltener mit «Warum» oder «Welche».
  • Sie lĂ€sst sich nicht mit Ja oder Nein beantworten.
  • Du kannst sie nicht googeln. Die Antwort entsteht durch deine Arbeit.
  • Dein Produkt ist die Antwort darauf.
  • Sie passt auf eine Zeile.
Kann ich die Antwort einfach googeln?janeinDann ist es keineLeitfrage, sondern einLexikonartikel.Gut: Die Antwort entstehterst durch deine Arbeit.

HĂ€ufige Fehler

«Was ist Hip-Hop?» — zu breit, steht im Lexikon.
«Ist Zucker ungesund?» — Ja-Nein-Frage.
«Wie baue ich ein Möbel und wie hat sich das Möbeldesign entwickelt und was kostet Holz?» — das sind drei Fragen. Nimm eine.

Übung: Gute Leitfrage?

Taugt die Frage als Leitfrage? Denk an die Merkmale: «Wie  », kein Ja oder Nein, nicht googelbar, eine einzige Frage.

  1. Was ist Hip-Hop?

    Lösung

    noch nicht – Zu breit – die Antwort steht im Lexikon.

  2. Wie muss ich Tanzelemente aneinanderreihen, damit ein ganzer Hip-Hop-Tanz entsteht?

    Lösung

    gute Leitfrage – Die Antwort entsteht durch deine Arbeit, das Produkt ist die Antwort.

  3. Ist Zucker ungesund?

    Lösung

    noch nicht – Eine Ja-Nein-Frage.

  4. Wie verlĂ€uft die Amphibienwanderung im FrĂŒhling rund um den Dorfweiher?

    Lösung

    gute Leitfrage – Eingegrenzt, nicht googelbar, du beobachtest selbst.

  5. Wie baue ich ein Möbel und was kostet Holz?

    Lösung

    noch nicht – Das sind zwei Fragen. Nimm eine.

  6. Wie können alle in unserem Schulhaus zum Energiesparen motiviert werden?

    Lösung

    gute Leitfrage – Eine offene «Wie»-Frage mit eigenem Vorgehen.

Die Leitfrage macht aus einem Thema eine Aufgabe. Sie ist der Gradmesser fĂŒr echte Projektarbeit: An ihr zeigt sich, ob du etwas selbst herausfinden musst oder nur abschreiben könntest.

Beispiele

Thema Leitfrage
Der Alltag in meinem Dorf wÀhrend des Zweiten Weltkriegs Wie erlebten die Menschen in meinem Dorf wÀhrend des Zweiten Weltkriegs den Alltag?
Amphibienwanderungen in meinem Dorf Wie verlĂ€uft die Amphibienwanderung im FrĂŒhling rund um den Dorfweiher?
Energiesparen in unserem Schulhaus Wie können alle Betroffenen zum Energiesparen in unserem Schulhaus motiviert werden?
Herstellung eines kleinen Möbels Wie muss ich das Möbel planen, damit ich darin PC, Drucker und Scanner versorgen kann, ohne mein Zimmer umzustellen?
Einen eigenen Hip-Hop-Tanz zusammenstellen Wie muss ich Tanzelemente aneinanderreihen, damit ein ganzer Hip-Hop-Tanz entsteht?
Jugendliche als Zielgruppe fĂŒr die Werbung Wie gehen Werbeverantwortliche vor, um gezielt Jugendliche anzusprechen?

Woran du eine gute Leitfrage erkennst

  • Sie beginnt meistens mit «Wie  » — seltener mit «Warum» oder «Welche».
  • Sie lĂ€sst sich nicht mit Ja oder Nein beantworten.
  • Du kannst sie nicht googeln. Die Antwort entsteht durch deine Arbeit.
  • Dein Produkt ist die Antwort darauf.
  • Sie passt auf eine Zeile.

HĂ€ufige Fehler

«Was ist Hip-Hop?» — zu breit, steht im Lexikon.
«Ist Zucker ungesund?» — Ja-Nein-Frage.
«Wie baue ich ein Möbel und wie hat sich das Möbeldesign entwickelt und was kostet Holz?» — das sind drei Fragen. Nimm eine.

Übung: Gute Leitfrage?

Taugt die Frage als Leitfrage? Denk an die Merkmale: «Wie  », kein Ja oder Nein, nicht googelbar, eine einzige Frage.

  1. Was ist Hip-Hop?

    Lösung

    noch nicht – Zu breit – die Antwort steht im Lexikon.

  2. Wie muss ich Tanzelemente aneinanderreihen, damit ein ganzer Hip-Hop-Tanz entsteht?

    Lösung

    gute Leitfrage – Die Antwort entsteht durch deine Arbeit, das Produkt ist die Antwort.

  3. Ist Zucker ungesund?

    Lösung

    noch nicht – Eine Ja-Nein-Frage.

  4. Wie verlĂ€uft die Amphibienwanderung im FrĂŒhling rund um den Dorfweiher?

    Lösung

    gute Leitfrage – Eingegrenzt, nicht googelbar, du beobachtest selbst.

  5. Wie baue ich ein Möbel und was kostet Holz?

    Lösung

    noch nicht – Das sind zwei Fragen. Nimm eine.

  6. Wie können alle in unserem Schulhaus zum Energiesparen motiviert werden?

    Lösung

    gute Leitfrage – Eine offene «Wie»-Frage mit eigenem Vorgehen.

Kapitel 8 von 20

Ziele formulieren

Drei bis fĂŒnf ĂŒberprĂŒfbare Ziele. Das Verb entscheidet, wie anspruchsvoll ein Ziel ist.

VorhabenArbeitenÜberprĂŒfbar

Drei bis fĂŒnf ĂŒberprĂŒfbare Ziele. Das Verb entscheidet, wie anspruchsvoll ein Ziel ist.

Nach Thema und Leitfrage kommt der entscheidende Schritt: die Ziele. Sie zwingen dich, genau zu ĂŒberlegen, was du erreichen willst und in welchem Umfang. FĂŒr die Projektarbeit formulierst du drei bis fĂŒnf eindeutige Ziele.

«Zielformulierungen beginnenĂŒblicherweise mit «Ich will  ».

So beginnt ein Ziel

Zielformulierungen beginnen ĂŒblicherweise mit «Ich will  ». Sie zeigen die Inhalte oder werfen die Fragen auf, die du bearbeitest.

Einfach: aufzÀhlen, nennenSchwieriger: beschreibenAnspruchsvoll: beurteilenUngeeignet: kennen, wissen

Das Verb entscheidet

  • Einfach: aufzĂ€hlen, nennen, aufschreiben
  • Schwieriger: beschreiben, erlĂ€utern, aufzeigen, gegenĂŒberstellen, schildern, vergleichen, grafisch darstellen
  • Anspruchsvoll: untersuchen, kommentieren, analysieren, beurteilen, bewerten
  • Ungeeignet: kennen, verstehen, wissen — das kann niemand ĂŒberprĂŒfen
Ist das Ziel erreichbar und ĂŒberprĂŒfbar?janeinDann taugt es. Schreibees in die Vereinbarung.Dann fehlt eine Zahl oderein sichtbares Ergebnis.

Die PrĂŒffrage

Ein Ziel taugt, wenn du diese Frage mit Ja beantworten kannst: Ist das Ziel erreichbar und ĂŒberprĂŒfbar?

VorhabenWas ich willArbeitenDer Weg dorthinZiel mit ZahlWas messbarvorliegt

Von der Absicht zum ĂŒberprĂŒfbaren Ziel

Nimm dein Vorhaben, ĂŒberlege die Arbeiten auf dem Weg dorthin, und formuliere daraus, was am Schluss messbar vorliegt.

Vorhaben Arbeiten auf dem Weg ÜberprĂŒfbares Ziel
Ein Kochbuch mit gĂŒnstigen, gesunden Rezepten fĂŒr eine WG schreiben Gerichte auswĂ€hlen, zubereiten, ausprobieren 12 Rezepte werden im Kochbuch vorgestellt.
Rezepte von anderen testen lassen Zu mindestens drei Rezepten liegen RĂŒckmeldungen aussenstehender Personen vor.
Kochbuch gestalten, fotografieren Titelblatt, Inhaltsverzeichnis und zu jedem Rezept ein selbst gemachtes Foto.
Alle Texte sind in meinen eigenen Wortengeschrieben, nichts ist abgeschrieben.Ich zeige 24 Fotografien mit einemBildkommentar in ganzen SĂ€tzen.Meine Umfrage beruht auf mindestens 20Befragungen.Anleitung zur Seifenherstellung mit 5Zeichnungen und Legenden.
 und 3 weitere Punkte

Weitere Beispiele fĂŒr ĂŒberprĂŒfbare Ziele

  • Alle Texte sind in meinen eigenen Worten geschrieben, nichts ist abgeschrieben.
  • Ich zeige 24 Fotografien mit einem Bildkommentar in ganzen SĂ€tzen.
  • Meine Umfrage beruht auf mindestens 20 Befragungen.
  • Anleitung zur Seifenherstellung mit 5 Zeichnungen und Legenden.
  • Zeitstrahl mit 50 Ereignissen, davon 15 mit Bildern illustriert.
  • 8 verschiedene Maltechniken mit eigenen GemĂ€lden und Kurzbeschreibungen.
  • Reisetagebuch mit 10 Tagesbeschreibungen und 10 Karten der Route.

FĂ€llt dir auf, was diese Ziele gemeinsam haben? Sie enthalten Zahlen. Daran erkennt man am Schluss, ob sie erreicht wurden.

Nach Thema und Leitfrage kommt der entscheidende Schritt: die Ziele. Sie zwingen dich, genau zu ĂŒberlegen, was du erreichen willst und in welchem Umfang. FĂŒr die Projektarbeit formulierst du drei bis fĂŒnf eindeutige Ziele.

So beginnt ein Ziel

Zielformulierungen beginnen ĂŒblicherweise mit «Ich will  ». Sie zeigen die Inhalte oder werfen die Fragen auf, die du bearbeitest.

Das Verb entscheidet

  • Einfach: aufzĂ€hlen, nennen, aufschreiben
  • Schwieriger: beschreiben, erlĂ€utern, aufzeigen, gegenĂŒberstellen, schildern, vergleichen, grafisch darstellen
  • Anspruchsvoll: untersuchen, kommentieren, analysieren, beurteilen, bewerten
  • Ungeeignet: kennen, verstehen, wissen — das kann niemand ĂŒberprĂŒfen

Die PrĂŒffrage

Ein Ziel taugt, wenn du diese Frage mit Ja beantworten kannst: Ist das Ziel erreichbar und ĂŒberprĂŒfbar?

Von der Absicht zum ĂŒberprĂŒfbaren Ziel

Nimm dein Vorhaben, ĂŒberlege die Arbeiten auf dem Weg dorthin, und formuliere daraus, was am Schluss messbar vorliegt.

Vorhaben Arbeiten auf dem Weg ÜberprĂŒfbares Ziel
Ein Kochbuch mit gĂŒnstigen, gesunden Rezepten fĂŒr eine WG schreiben Gerichte auswĂ€hlen, zubereiten, ausprobieren 12 Rezepte werden im Kochbuch vorgestellt.
Rezepte von anderen testen lassen Zu mindestens drei Rezepten liegen RĂŒckmeldungen aussenstehender Personen vor.
Kochbuch gestalten, fotografieren Titelblatt, Inhaltsverzeichnis und zu jedem Rezept ein selbst gemachtes Foto.

Weitere Beispiele fĂŒr ĂŒberprĂŒfbare Ziele

  • Alle Texte sind in meinen eigenen Worten geschrieben, nichts ist abgeschrieben.
  • Ich zeige 24 Fotografien mit einem Bildkommentar in ganzen SĂ€tzen.
  • Meine Umfrage beruht auf mindestens 20 Befragungen.
  • Anleitung zur Seifenherstellung mit 5 Zeichnungen und Legenden.
  • Zeitstrahl mit 50 Ereignissen, davon 15 mit Bildern illustriert.
  • 8 verschiedene Maltechniken mit eigenen GemĂ€lden und Kurzbeschreibungen.
  • Reisetagebuch mit 10 Tagesbeschreibungen und 10 Karten der Route.

FĂ€llt dir auf, was diese Ziele gemeinsam haben? Sie enthalten Zahlen. Daran erkennt man am Schluss, ob sie erreicht wurden.

Kapitel 9 von 20

SMART-Ziele

FĂŒnf Buchstaben, mit denen du prĂŒfst, ob ein Ziel taugt – bevor es in die Projektvereinbarung kommt.

FĂŒnf Buchstaben, mit denen du prĂŒfst, ob ein Ziel taugt – bevor es in die Projektvereinbarung kommt.

Ein gutes Ziel ist SMART. Mit diesen fĂŒnf Buchstaben prĂŒfst du deine drei bis fĂŒnf Ziele, bevor du sie in die Projektvereinbarung schreibst.

«Das Ziel sagt genau, was entsteht.

S – spezifisch

Das Ziel sagt genau, was entsteht. Nicht «Ich mache etwas zu Hunden», sondern «Ich schreibe eine BroschĂŒre ĂŒber die Erziehung von Junghunden».

«Ein messbares Ziel enthÀltmeistens eine Zahl.

M – messbar

Am Schluss lĂ€sst sich zĂ€hlen oder prĂŒfen, ob das Ziel erreicht ist: Anzahl Rezepte, Fotos, Befragte, Seiten. Ein messbares Ziel enthĂ€lt meistens eine Zahl.

«Das Ziel ist dir wichtig, und duwillst es wirklich erreichen.

A – attraktiv

Das Ziel ist dir wichtig, und du willst es wirklich erreichen. Wer sein Thema mag, hÀlt die Monate bis zur Ausstellung durch.

«Du schaffst das Ziel mit deinemKönnen, in der verfĂŒgbaren Zeit,mit höchstens 50 Franken – undohne Werkstatt oder


R – realistisch

Du schaffst das Ziel mit deinem Können, in der verfĂŒgbaren Zeit, mit höchstens 50 Franken – und ohne Werkstatt oder Handarbeitszimmer der Schule.

«Das Ziel hat einen Termin.

T – terminiert

Das Ziel hat einen Termin. SpÀtestens bei der Abgabe des Produkts ist es erreicht; Zwischenschritte legst du im Zeitplan fest.

«noch nicht SMARTSMART Ich willviel ĂŒber Pferde lernen.Ichbeschreibe in meiner DokumentationfĂŒnf Pferderassen, zu jeder mit


Vorher – nachher

noch nicht SMART SMART
Ich will viel ĂŒber Pferde lernen. Ich beschreibe in meiner Dokumentation fĂŒnf Pferderassen, zu jeder mit einem eigenen Foto.
Ich will ein Möbel bauen. Bis zur Abgabe des Produkts baue ich ein Regal, in dem PC, Drucker und Scanner Platz haben.
Ich mache eine Umfrage. Bis Ende Februar befrage ich mindestens 20 Jugendliche und stelle die Ergebnisse in drei Diagrammen dar.
Ich will besser kochen können. Ich koche zwölf Rezepte, fotografiere jedes Gericht und hole zu drei Rezepten RĂŒckmeldungen ein.
«Lies jedes Ziel und frag dich:Kann jemand anderes am Schlussohne mich prĂŒfen, ob es erreichtist?

Die PrĂŒffrage

Lies jedes Ziel und frag dich: Kann jemand anderes am Schluss ohne mich prĂŒfen, ob es erreicht ist? Wenn ja, ist dein Ziel SMART.

Übung: Ist das Ziel SMART?

PrĂŒfe jedes Ziel: spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch, terminiert. Kann jemand am Schluss ohne dich prĂŒfen, ob es erreicht ist?

  1. «Ich will viel ĂŒber Pferde lernen.»

    Lösung

    nicht SMART – Nicht spezifisch und nicht messbar: Was ist «viel»? Und «lernen» kann niemand ĂŒberprĂŒfen.

  2. «Bis zur Abgabe des Produkts fotografiere ich 24 Tiere im Wildpark Peter und Paul und schreibe zu jedem Bild einen Kommentar in ganzen SÀtzen.»

    Lösung

    SMART – Klar, zĂ€hlbar, machbar und mit Termin.

  3. «Ich will verstehen, wie ein Motor funktioniert.»

    Lösung

    nicht SMART – «Verstehen» ist nicht ĂŒberprĂŒfbar. Besser: «Ich erklĂ€re in einer Zeichnung mit Legenden die vier Takte eines Motors.»

  4. «Bis Ende Februar befrage ich mindestens 20 Jugendliche und stelle die Ergebnisse in drei Diagrammen dar.»

    Lösung

    SMART – Spezifisch, messbar (20, drei) und terminiert (Ende Februar).

  5. «Ich baue ein Gartenhaus.»

    Lösung

    nicht SMART – Nicht realistisch – zu gross fĂŒr die Zeit, das Budget von 50 Franken und ohne Werkstatt der Schule.

  6. «Ich koche irgendwann ein paar Gerichte.»

    Lösung

    nicht SMART – Nicht messbar («ein paar») und nicht terminiert («irgendwann»).

  7. «Ich schreibe eine Anleitung zur Seifenherstellung mit fĂŒnf Zeichnungen und Legenden – fertig bis zur Abgabe des Produkts.»

    Lösung

    SMART – Genau umschrieben, zĂ€hlbar und mit Termin.

Ein gutes Ziel ist SMART. Mit diesen fĂŒnf Buchstaben prĂŒfst du deine drei bis fĂŒnf Ziele, bevor du sie in die Projektvereinbarung schreibst.

S – spezifisch

Das Ziel sagt genau, was entsteht. Nicht «Ich mache etwas zu Hunden», sondern «Ich schreibe eine BroschĂŒre ĂŒber die Erziehung von Junghunden».

M – messbar

Am Schluss lĂ€sst sich zĂ€hlen oder prĂŒfen, ob das Ziel erreicht ist: Anzahl Rezepte, Fotos, Befragte, Seiten. Ein messbares Ziel enthĂ€lt meistens eine Zahl.

A – attraktiv

Das Ziel ist dir wichtig, und du willst es wirklich erreichen. Wer sein Thema mag, hÀlt die Monate bis zur Ausstellung durch.

R – realistisch

Du schaffst das Ziel mit deinem Können, in der verfĂŒgbaren Zeit, mit höchstens 50 Franken – und ohne Werkstatt oder Handarbeitszimmer der Schule.

T – terminiert

Das Ziel hat einen Termin. SpÀtestens bei der Abgabe des Produkts ist es erreicht; Zwischenschritte legst du im Zeitplan fest.

Vorher – nachher

noch nicht SMART SMART
Ich will viel ĂŒber Pferde lernen. Ich beschreibe in meiner Dokumentation fĂŒnf Pferderassen, zu jeder mit einem eigenen Foto.
Ich will ein Möbel bauen. Bis zur Abgabe des Produkts baue ich ein Regal, in dem PC, Drucker und Scanner Platz haben.
Ich mache eine Umfrage. Bis Ende Februar befrage ich mindestens 20 Jugendliche und stelle die Ergebnisse in drei Diagrammen dar.
Ich will besser kochen können. Ich koche zwölf Rezepte, fotografiere jedes Gericht und hole zu drei Rezepten RĂŒckmeldungen ein.

Die PrĂŒffrage

Lies jedes Ziel und frag dich: Kann jemand anderes am Schluss ohne mich prĂŒfen, ob es erreicht ist? Wenn ja, ist dein Ziel SMART.

Übung: Ist das Ziel SMART?

PrĂŒfe jedes Ziel: spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch, terminiert. Kann jemand am Schluss ohne dich prĂŒfen, ob es erreicht ist?

  1. «Ich will viel ĂŒber Pferde lernen.»

    Lösung

    nicht SMART – Nicht spezifisch und nicht messbar: Was ist «viel»? Und «lernen» kann niemand ĂŒberprĂŒfen.

  2. «Bis zur Abgabe des Produkts fotografiere ich 24 Tiere im Wildpark Peter und Paul und schreibe zu jedem Bild einen Kommentar in ganzen SÀtzen.»

    Lösung

    SMART – Klar, zĂ€hlbar, machbar und mit Termin.

  3. «Ich will verstehen, wie ein Motor funktioniert.»

    Lösung

    nicht SMART – «Verstehen» ist nicht ĂŒberprĂŒfbar. Besser: «Ich erklĂ€re in einer Zeichnung mit Legenden die vier Takte eines Motors.»

  4. «Bis Ende Februar befrage ich mindestens 20 Jugendliche und stelle die Ergebnisse in drei Diagrammen dar.»

    Lösung

    SMART – Spezifisch, messbar (20, drei) und terminiert (Ende Februar).

  5. «Ich baue ein Gartenhaus.»

    Lösung

    nicht SMART – Nicht realistisch – zu gross fĂŒr die Zeit, das Budget von 50 Franken und ohne Werkstatt der Schule.

  6. «Ich koche irgendwann ein paar Gerichte.»

    Lösung

    nicht SMART – Nicht messbar («ein paar») und nicht terminiert («irgendwann»).

  7. «Ich schreibe eine Anleitung zur Seifenherstellung mit fĂŒnf Zeichnungen und Legenden – fertig bis zur Abgabe des Produkts.»

    Lösung

    SMART – Genau umschrieben, zĂ€hlbar und mit Termin.

Kapitel 10 von 20

Die Projektvereinbarung

Dein Vertrag: Thema, Leitfrage, Produkt, Ziele und Termine — unterschrieben von allen.

ThemaLeitfrageProduktDrei bis fĂŒnf ZieleUnterschriften

Dein Vertrag: Thema, Leitfrage, Produkt, Ziele und Termine — unterschrieben von allen.

Die Projektvereinbarung hĂ€lt fest, worauf du dich festlegst. Sie wird von dir, deiner Betreuungsperson und deinen Eltern unterschrieben. Ab diesem Moment ist das dein Auftrag — und die Grundlage, an der am Schluss gemessen wird.

Was darin steht

  • Name, Vorname, Klasse
  • Betreuende Lehrperson
  • Thema der Arbeit
  • Leitfrage
  • Produkt
  • Drei bis fĂŒnf Ziele
  • Termine der StandortgesprĂ€che
  • Abgabetermin
  • Unterschriften von SchĂŒler:in, Lehrperson und Eltern
1FormularausfĂŒllen2PDF erzeugen3Unterschreibenlassen4Auf derWebsite einreichen

So gehst du vor

FĂŒlle die Vereinbarung im Bereich «Meine Vereinbarung» aus. Das Formular fĂŒhrt dich Schritt fĂŒr Schritt durch Thema, Leitfrage, Produkt und Ziele. Wenn alles steht, reichst du sie unten auf der Seite mit «Auf der Website einreichen» ein. Danach erzeugst du das PDF, lĂ€sst es von dir, deiner Betreuungsperson und deinen Eltern unterschreiben und gibst es auf Papier ab.

«Änderungen sind kein Problem —solange du sie besprichst.

Was, wenn sich etwas Àndert?

Das kommt vor und ist kein Problem — solange du es besprichst. Änderungen an Leitfrage, Zielen oder Produkt gehören ins StandortgesprĂ€ch und werden in der Vereinbarung nachgefĂŒhrt. Was nicht geht: am Schluss etwas ganz anderes abgeben als vereinbart.

Die Projektvereinbarung hĂ€lt fest, worauf du dich festlegst. Sie wird von dir, deiner Betreuungsperson und deinen Eltern unterschrieben. Ab diesem Moment ist das dein Auftrag — und die Grundlage, an der am Schluss gemessen wird.

Was darin steht

  • Name, Vorname, Klasse
  • Betreuende Lehrperson
  • Thema der Arbeit
  • Leitfrage
  • Produkt
  • Drei bis fĂŒnf Ziele
  • Termine der StandortgesprĂ€che
  • Abgabetermin
  • Unterschriften von SchĂŒler:in, Lehrperson und Eltern

So gehst du vor

FĂŒlle die Vereinbarung im Bereich «Meine Vereinbarung» aus. Das Formular fĂŒhrt dich Schritt fĂŒr Schritt durch Thema, Leitfrage, Produkt und Ziele. Wenn alles steht, reichst du sie unten auf der Seite mit «Auf der Website einreichen» ein. Danach erzeugst du das PDF, lĂ€sst es von dir, deiner Betreuungsperson und deinen Eltern unterschreiben und gibst es auf Papier ab.

Was, wenn sich etwas Àndert?

Das kommt vor und ist kein Problem — solange du es besprichst. Änderungen an Leitfrage, Zielen oder Produkt gehören ins StandortgesprĂ€ch und werden in der Vereinbarung nachgefĂŒhrt. Was nicht geht: am Schluss etwas ganz anderes abgeben als vereinbart.

Kapitel 11 von 20

Der Zeitplan

RĂŒckwĂ€rts rechnen vom Abgabetermin — und die Ferien nicht vergessen.

ProjektideeVereinbarungZeitplanProjektwocheAbgabe

RĂŒckwĂ€rts rechnen vom Abgabetermin — und die Ferien nicht vergessen.

Ein Zeitplan ist keine Schikane, sondern dein Schutz vor der Panik in der letzten Woche. Er wird abgegeben und beurteilt.

1Schritteauflisten2RĂŒckwĂ€rtsrechnen3Puffereinbauen4Ferienbeachten

So entsteht er

  1. Arbeitsschritte auflisten. Was muss alles gemacht werden, damit das Produkt entsteht? Sei kleinteilig: «Material kaufen» ist ein Schritt, «Produkt herstellen» ist keiner.
  2. RĂŒckwĂ€rts rechnen. Beginne beim Abgabetermin und arbeite dich nach vorne.
  3. Puffer einbauen. Rechne damit, dass etwas schiefgeht — es geht immer etwas schief.
  4. Ferien berĂŒcksichtigen. In den Weihnachts-, Winter- und FrĂŒhlingsferien findet kein Unterricht statt. Du kannst dort arbeiten, aber niemand hilft dir.
1Lektionpro Woche in der Schule32Lektionenam StĂŒck in derProjektwoche

Wichtig zu wissen

  • Die Projektlektionen sind eine Lektion pro Woche. Das reicht nie fĂŒr ein ganzes Projekt — der grössere Teil entsteht in deiner Freizeit.
  • Die Projektwoche ist der grosse Block: 32 Lektionen am StĂŒck. Plane die aufwendigsten Arbeiten dorthin.
  • Dinge, die von anderen abhĂ€ngen — Interviewtermine, Materiallieferungen, Hilfe von Fachleuten — musst du frĂŒh anfragen.

Der Zeitplan-Generator im Bereich «Mein Zeitplan» kennt alle Termine und die Ferien. Du gibst deine Arbeitsschritte ein, er legt sie auf die verfĂŒgbaren Wochen und warnt dich, wenn du dir zu viel vornimmst.

Ein Zeitplan ist keine Schikane, sondern dein Schutz vor der Panik in der letzten Woche. Er wird abgegeben und beurteilt.

So entsteht er

  1. Arbeitsschritte auflisten. Was muss alles gemacht werden, damit das Produkt entsteht? Sei kleinteilig: «Material kaufen» ist ein Schritt, «Produkt herstellen» ist keiner.
  2. RĂŒckwĂ€rts rechnen. Beginne beim Abgabetermin und arbeite dich nach vorne.
  3. Puffer einbauen. Rechne damit, dass etwas schiefgeht — es geht immer etwas schief.
  4. Ferien berĂŒcksichtigen. In den Weihnachts-, Winter- und FrĂŒhlingsferien findet kein Unterricht statt. Du kannst dort arbeiten, aber niemand hilft dir.

Wichtig zu wissen

  • Die Projektlektionen sind eine Lektion pro Woche. Das reicht nie fĂŒr ein ganzes Projekt — der grössere Teil entsteht in deiner Freizeit.
  • Die Projektwoche ist der grosse Block: 32 Lektionen am StĂŒck. Plane die aufwendigsten Arbeiten dorthin.
  • Dinge, die von anderen abhĂ€ngen — Interviewtermine, Materiallieferungen, Hilfe von Fachleuten — musst du frĂŒh anfragen.

Der Zeitplan-Generator im Bereich «Mein Zeitplan» kennt alle Termine und die Ferien. Du gibst deine Arbeitsschritte ein, er legt sie auf die verfĂŒgbaren Wochen und warnt dich, wenn du dir zu viel vornimmst.

Kapitel 12 von 20

Das Arbeitsjournal

Was du wann gemacht hast — und was du daraus gelernt hast. ZĂ€hlt in die Beurteilung.

Datum und DauerWoran gearbeitetWas herauskamWas ich lerneNĂ€chster Schritt

Was du wann gemacht hast — und was du daraus gelernt hast. ZĂ€hlt in die Beurteilung.

Das Arbeitsjournal begleitet dich durch den ganzen Prozess. Es hĂ€lt die einzelnen Arbeitsschritte fest und die Erfahrungen, die du dabei machst. Es ist die Grundlage fĂŒr die Dokumentation und fĂŒr die Beurteilung deines Arbeitsprozesses.

ArbeitenFesthaltenAuswertenWeiterplanen

Wozu es dient

  • Protokollieren, was du gearbeitet hast und was dabei herauskam
  • Feinplanung der nĂ€chsten Schritte
  • Festhalten von PlĂ€nen, Skizzen, Ideen, Fragen und Erkenntnissen

Deine Betreuungsperson sieht regelmÀssig hinein, bespricht es mit dir und hÀlt ihre Anregungen ebenfalls fest.

Datum und DauerWas ich gemacht habeWas dabei herauskamWas ich daraus lerneNĂ€chster SchrittFotos

Was in einen guten Eintrag gehört

  • Datum und ungefĂ€hre Arbeitsdauer
  • Was ich gemacht habe — konkret, nicht «am Projekt gearbeitet»
  • Was dabei herauskam — auch wenn es ein Misserfolg war
  • Was ich daraus lerne — das ist der Teil, der die Punkte bringt
  • NĂ€chster Schritt
  • Fotos — gerade bei praktischen Arbeiten Gold wert
So nichtAlles am Schluss schreibenJeder Eintrag klingt gleichKeine Umwege, keine FehlerSo jaDirekt nach der ArbeitZwei Minuten, mit FotoAuch Misserfolge notieren

Der hÀufigste Fehler

Das Journal erst am Schluss schreiben. Man merkt es sofort: Alle EintrĂ€ge klingen gleich, es gibt keine Umwege, keine Fehler, keine Überraschungen. Beurteilt wird aber genau das — ob Beobachtungen differenziert dargestellt und Erfahrungen ausgewertet wurden.

Tipp: Schreibe den Eintrag direkt nach der Arbeit, mit dem Handy, und lade gleich ein Foto dazu. Zwei Minuten pro Eintrag reichen.

Übung: Guter Journaleintrag?

Ist der Eintrag aussagekrĂ€ftig – was gemacht, was herausgekommen, was gelernt, was als NĂ€chstes? Oder ist er zu dĂŒnn?

  1. «13.02. Am Projekt gearbeitet.»

    Lösung

    zu dĂŒnn – Was genau? Wie lange? Was kam heraus? Niemand kann das nachvollziehen.

  2. «Samstag, 2 Stunden: Fundament fĂŒr das Hochbeet ausgehoben. Der Boden war schief, ich musste nachgraben. Gelernt: vorher mit der Wasserwaage prĂŒfen. NĂ€chster Schritt: Bretter zuschneiden.»

    Lösung

    aussagekrĂ€ftig – TĂ€tigkeit, Ergebnis, Erkenntnis und nĂ€chster Schritt – alles da.

  3. «Heute war es lustig, ich habe viel gemacht.»

    Lösung

    zu dĂŒnn – Ein GefĂŒhl, aber kein Inhalt. Was hast du gemacht, und was lernst du daraus?

  4. «45 Minuten: Interviewfragen an die Gemeindeschreiberin geschickt, noch keine Antwort. Erkenntnis: Termine muss ich frĂŒher anfragen. NĂ€chster Schritt: am Freitag nachfragen.»

    Lösung

    aussagekrĂ€ftig – Auch ohne Erfolg wertvoll: Du hĂ€ltst fest, was du daraus lernst.

  5. «Alles nach Plan, nichts Besonderes.»

    Lösung

    zu dĂŒnn – Gerade das Gewöhnliche gehört hinein: Was hast du gemacht, und wie lange?

  6. «Refrain dreimal aufgenommen. Der dritte Versuch ist der beste, weil ich nÀher am Mikrofon stand. Foto der Einstellungen angehÀngt.»

    Lösung

    aussagekrĂ€ftig – Konkret, mit BegrĂŒndung und Foto. So sieht man den Weg.

  7. «Woche 3 bis 6: am Kochbuch weitergemacht.»

    Lösung

    zu dĂŒnn – Ein nachtrĂ€glicher Sammeleintrag. Schreib nach jeder Arbeit einen eigenen Eintrag.

  8. «Umfrage mit 12 Lernenden der 2a durchgefĂŒhrt. Frage 4 wurde oft falsch verstanden – fĂŒr die 2b formuliere ich sie um.»

    Lösung

    aussagekrĂ€ftig – Du beobachtest genau und ziehst eine Folgerung daraus. Genau das bringt Punkte.

Das Arbeitsjournal begleitet dich durch den ganzen Prozess. Es hĂ€lt die einzelnen Arbeitsschritte fest und die Erfahrungen, die du dabei machst. Es ist die Grundlage fĂŒr die Dokumentation und fĂŒr die Beurteilung deines Arbeitsprozesses.

Wozu es dient

  • Protokollieren, was du gearbeitet hast und was dabei herauskam
  • Feinplanung der nĂ€chsten Schritte
  • Festhalten von PlĂ€nen, Skizzen, Ideen, Fragen und Erkenntnissen

Deine Betreuungsperson sieht regelmÀssig hinein, bespricht es mit dir und hÀlt ihre Anregungen ebenfalls fest.

Was in einen guten Eintrag gehört

  • Datum und ungefĂ€hre Arbeitsdauer
  • Was ich gemacht habe — konkret, nicht «am Projekt gearbeitet»
  • Was dabei herauskam — auch wenn es ein Misserfolg war
  • Was ich daraus lerne — das ist der Teil, der die Punkte bringt
  • NĂ€chster Schritt
  • Fotos — gerade bei praktischen Arbeiten Gold wert

Der hÀufigste Fehler

Das Journal erst am Schluss schreiben. Man merkt es sofort: Alle EintrĂ€ge klingen gleich, es gibt keine Umwege, keine Fehler, keine Überraschungen. Beurteilt wird aber genau das — ob Beobachtungen differenziert dargestellt und Erfahrungen ausgewertet wurden.

Tipp: Schreibe den Eintrag direkt nach der Arbeit, mit dem Handy, und lade gleich ein Foto dazu. Zwei Minuten pro Eintrag reichen.

Übung: Guter Journaleintrag?

Ist der Eintrag aussagekrĂ€ftig – was gemacht, was herausgekommen, was gelernt, was als NĂ€chstes? Oder ist er zu dĂŒnn?

  1. «13.02. Am Projekt gearbeitet.»

    Lösung

    zu dĂŒnn – Was genau? Wie lange? Was kam heraus? Niemand kann das nachvollziehen.

  2. «Samstag, 2 Stunden: Fundament fĂŒr das Hochbeet ausgehoben. Der Boden war schief, ich musste nachgraben. Gelernt: vorher mit der Wasserwaage prĂŒfen. NĂ€chster Schritt: Bretter zuschneiden.»

    Lösung

    aussagekrĂ€ftig – TĂ€tigkeit, Ergebnis, Erkenntnis und nĂ€chster Schritt – alles da.

  3. «Heute war es lustig, ich habe viel gemacht.»

    Lösung

    zu dĂŒnn – Ein GefĂŒhl, aber kein Inhalt. Was hast du gemacht, und was lernst du daraus?

  4. «45 Minuten: Interviewfragen an die Gemeindeschreiberin geschickt, noch keine Antwort. Erkenntnis: Termine muss ich frĂŒher anfragen. NĂ€chster Schritt: am Freitag nachfragen.»

    Lösung

    aussagekrĂ€ftig – Auch ohne Erfolg wertvoll: Du hĂ€ltst fest, was du daraus lernst.

  5. «Alles nach Plan, nichts Besonderes.»

    Lösung

    zu dĂŒnn – Gerade das Gewöhnliche gehört hinein: Was hast du gemacht, und wie lange?

  6. «Refrain dreimal aufgenommen. Der dritte Versuch ist der beste, weil ich nÀher am Mikrofon stand. Foto der Einstellungen angehÀngt.»

    Lösung

    aussagekrĂ€ftig – Konkret, mit BegrĂŒndung und Foto. So sieht man den Weg.

  7. «Woche 3 bis 6: am Kochbuch weitergemacht.»

    Lösung

    zu dĂŒnn – Ein nachtrĂ€glicher Sammeleintrag. Schreib nach jeder Arbeit einen eigenen Eintrag.

  8. «Umfrage mit 12 Lernenden der 2a durchgefĂŒhrt. Frage 4 wurde oft falsch verstanden – fĂŒr die 2b formuliere ich sie um.»

    Lösung

    aussagekrĂ€ftig – Du beobachtest genau und ziehst eine Folgerung daraus. Genau das bringt Punkte.

Kapitel 13 von 20

Die Dokumentation

Aufbau, Umfang und die formalen Vorgaben — Schrift, RĂ€nder, Seitenzahlen.

TitelblattInhaltsverzeichnisVorwortHauptteilReflexionQuellen

Aufbau, Umfang und die formalen Vorgaben — Schrift, RĂ€nder, Seitenzahlen.

Die Dokumentation beschreibt den Weg zu deinem Produkt. Sie gehört zusammen mit Arbeitsjournal, Zeitplan und Materialliste zum digitalen Projektheft.

TitelblattInhaltsverzeichnisVorwortHauptteilReflexionQuellen

Aufbau

  1. Titelblatt (1 Seite) — Titel der Arbeit, Name und Vorname, Schule, Abgabedatum, Name der betreuenden Lehrperson
  2. Inhaltsverzeichnis (1 Seite) — gegliedert in Haupt- und Unterkapitel, mit Seitenzahlen
  3. Vorwort und Einleitung (1 Seite) — deine BeweggrĂŒnde, dein persönlicher Bezug, deine Motivation und die Leitfrage
  4. Hauptteil — 3 bis 6 Seiten mit Produkt, 5 bis 8 Seiten bei einer schriftlichen Arbeit
  5. Zusammenfassung und Reflexion (1 Seite)
  6. Quellenverzeichnis (1 Seite)
  7. Anhang — nach Bedarf
TitelblattInhaltsverzeichnisVorwortHauptteilReflexionQuellen

Zum Hauptteil

Hier stehen Texte, Untersuchungsergebnisse, EntwĂŒrfe, Skizzen, PlĂ€ne und Fotos. Wichtige Begriffe sind definiert. Der Anteil an Eigenleistung soll möglichst gross sein.

Bei einer schriftlichen Arbeit gliederst du den Hauptteil in methodisches Vorgehen (Schritt fĂŒr Schritt, wie du vorgegangen bist), Ergebnisse (Diagramme, Tabellen, Beschreibungen) und Interpretation (was die Ergebnisse bedeuten).

TitelblattInhaltsverzeichnisVorwortHauptteilReflexionQuellen

Zur Reflexion

Fasse die Ergebnisse kurz zusammen, berichte ĂŒber Vorgehen und Methoden und erklĂ€re, wie du die Leitfrage beantwortet hast. Nenne alle Personen und Institutionen, die zum Gelingen beigetragen haben. Formuliere die neu gewonnenen Erkenntnisse und ziehe Schlussfolgerungen.

11PunktSchriftgrad imFliesstext1.5ZeilenZeilenabstand2.5cmRand oben, untenund links

Formale Vorgaben

  • Schrift: Arial oder Tahoma fĂŒr die gesamte Dokumentation
  • Schriftgrad: Haupttitel 14 pt, Untertitel 12 pt, Text 11 pt
  • Zeilenabstand: 1.5
  • SeitenrĂ€nder: oben, unten und links 2.5 cm, rechts 2 cm
  • Silbentrennung: automatisch
  • Seitenzahlen: alle Seiten nummeriert

Arbeitest du im digitalen Projektheft, werden Titelblatt, Inhaltsverzeichnis und Seitenzahlen beim Export automatisch erzeugt.

Die Dokumentation beschreibt den Weg zu deinem Produkt. Sie gehört zusammen mit Arbeitsjournal, Zeitplan und Materialliste zum digitalen Projektheft.

Aufbau

  1. Titelblatt (1 Seite) — Titel der Arbeit, Name und Vorname, Schule, Abgabedatum, Name der betreuenden Lehrperson
  2. Inhaltsverzeichnis (1 Seite) — gegliedert in Haupt- und Unterkapitel, mit Seitenzahlen
  3. Vorwort und Einleitung (1 Seite) — deine BeweggrĂŒnde, dein persönlicher Bezug, deine Motivation und die Leitfrage
  4. Hauptteil — 3 bis 6 Seiten mit Produkt, 5 bis 8 Seiten bei einer schriftlichen Arbeit
  5. Zusammenfassung und Reflexion (1 Seite)
  6. Quellenverzeichnis (1 Seite)
  7. Anhang — nach Bedarf

Zum Hauptteil

Hier stehen Texte, Untersuchungsergebnisse, EntwĂŒrfe, Skizzen, PlĂ€ne und Fotos. Wichtige Begriffe sind definiert. Der Anteil an Eigenleistung soll möglichst gross sein.

Bei einer schriftlichen Arbeit gliederst du den Hauptteil in methodisches Vorgehen (Schritt fĂŒr Schritt, wie du vorgegangen bist), Ergebnisse (Diagramme, Tabellen, Beschreibungen) und Interpretation (was die Ergebnisse bedeuten).

Zur Reflexion

Fasse die Ergebnisse kurz zusammen, berichte ĂŒber Vorgehen und Methoden und erklĂ€re, wie du die Leitfrage beantwortet hast. Nenne alle Personen und Institutionen, die zum Gelingen beigetragen haben. Formuliere die neu gewonnenen Erkenntnisse und ziehe Schlussfolgerungen.

Formale Vorgaben

  • Schrift: Arial oder Tahoma fĂŒr die gesamte Dokumentation
  • Schriftgrad: Haupttitel 14 pt, Untertitel 12 pt, Text 11 pt
  • Zeilenabstand: 1.5
  • SeitenrĂ€nder: oben, unten und links 2.5 cm, rechts 2 cm
  • Silbentrennung: automatisch
  • Seitenzahlen: alle Seiten nummeriert

Arbeitest du im digitalen Projektheft, werden Titelblatt, Inhaltsverzeichnis und Seitenzahlen beim Export automatisch erzeugt.

Kapitel 14 von 20

Quellen richtig angeben

Warum es zwei GrĂŒnde fĂŒr Quellenangaben gibt und wie du zitierst.

1Lexikon2Fachbuch3Zeitschrift4Zeitung5Internetseite

Warum es zwei GrĂŒnde fĂŒr Quellenangaben gibt und wie du zitierst.

In fast jeder Projektarbeit werden Quellen verwendet: Lexika, FachbĂŒcher, Zeitschriften, Zeitungen, Internetseiten. Sie mĂŒssen angegeben werden — aus zwei GrĂŒnden.

«Jeder Text ist geistiges Eigentumder Person, die ihn geschriebenhat.

Redlichkeit

Jeder Text ist geistiges Eigentum der Person, die ihn geschrieben hat. Wer sich darauf stĂŒtzt, sagt das und schmĂŒckt sich nicht mit fremden Federn.

«Es ist nicht einfach, einenfremden Gedanken so wiederzugeben,wie er gemeint war.

ÜberprĂŒfbarkeit

Es ist nicht einfach, einen fremden Gedanken so wiederzugeben, wie er gemeint war. Die Quellenangabe erlaubt es den Lesenden, im Original nachzulesen.

GriesshammerWer1998Wann erschienenS. 56–58Wo genau

Zwei Formen

SinngemÀss wiedergegeben: Du fasst einen Gedanken in eigenen Worten zusammen. Am Ende des Abschnitts verweist du auf die Quelle:

  • Buch: Griesshammer 1998, S. 56–58
  • Internet: vollstĂ€ndige Adresse, mit Abrufdatum
  • Zeitung: Tages-Anzeiger, 21.7.1999

Wörtlich zitiert: Der ĂŒbernommene Satz steht zwischen AnfĂŒhrungszeichen, direkt danach folgt die Quelle:

«Bereits bei einem Wert von 100 Mikrogramm sind Pflanzen beeintrÀchtigt.» (Harenberg Kompaktlexikon 1996, S. 2265)

Das gilt genauso fĂŒr Abbildungen, Tabellen und Grafiken.

«Materialien, ihre Bezugsquellenund die Kosten

Das Quellenverzeichnis

Am Ende der Arbeit listest du alle Quellen ausfĂŒhrlich und alphabetisch auf:

GeissbĂŒhler, I., Gille, W.: Dreimal tief Luft holen, SauerlĂ€nder, Aarau, 1995
Harenberg Kompaktlexikon, Band 3, Harenberg Lexikon, Dortmund, 1996
Jonathan, W.: Die Klimakatastrophe, Goldmann, MĂŒnchen, 1995
Tages-Anzeiger, 21.7.1999: Das grosse Sterben der Korallen

Bei praktischen Arbeiten gehören zusÀtzlich die Materialien, ihre Bezugsquellen und die Kosten ins Verzeichnis.

Name des WerkzeugsWelche KIDatumWann benutztWofĂŒr eingesetztWozu genau

Und kĂŒnstliche Intelligenz?

Wenn du ein KI-Werkzeug benutzt hast, gehört das ins Quellenverzeichnis — mit Name des Werkzeugs, Datum und der Angabe, wofĂŒr du es eingesetzt hast. Beurteilt wird deine Eigenleistung; ein nicht deklarierter KI-Text ist wie ein nicht deklariertes Zitat. Frage im Zweifel deine Betreuungsperson.

In fast jeder Projektarbeit werden Quellen verwendet: Lexika, FachbĂŒcher, Zeitschriften, Zeitungen, Internetseiten. Sie mĂŒssen angegeben werden — aus zwei GrĂŒnden.

Redlichkeit

Jeder Text ist geistiges Eigentum der Person, die ihn geschrieben hat. Wer sich darauf stĂŒtzt, sagt das und schmĂŒckt sich nicht mit fremden Federn.

ÜberprĂŒfbarkeit

Es ist nicht einfach, einen fremden Gedanken so wiederzugeben, wie er gemeint war. Die Quellenangabe erlaubt es den Lesenden, im Original nachzulesen.

Zwei Formen

SinngemÀss wiedergegeben: Du fasst einen Gedanken in eigenen Worten zusammen. Am Ende des Abschnitts verweist du auf die Quelle:

  • Buch: Griesshammer 1998, S. 56–58
  • Internet: vollstĂ€ndige Adresse, mit Abrufdatum
  • Zeitung: Tages-Anzeiger, 21.7.1999

Wörtlich zitiert: Der ĂŒbernommene Satz steht zwischen AnfĂŒhrungszeichen, direkt danach folgt die Quelle:

«Bereits bei einem Wert von 100 Mikrogramm sind Pflanzen beeintrÀchtigt.» (Harenberg Kompaktlexikon 1996, S. 2265)

Das gilt genauso fĂŒr Abbildungen, Tabellen und Grafiken.

Das Quellenverzeichnis

Am Ende der Arbeit listest du alle Quellen ausfĂŒhrlich und alphabetisch auf:

GeissbĂŒhler, I., Gille, W.: Dreimal tief Luft holen, SauerlĂ€nder, Aarau, 1995
Harenberg Kompaktlexikon, Band 3, Harenberg Lexikon, Dortmund, 1996
Jonathan, W.: Die Klimakatastrophe, Goldmann, MĂŒnchen, 1995
Tages-Anzeiger, 21.7.1999: Das grosse Sterben der Korallen

Bei praktischen Arbeiten gehören zusÀtzlich die Materialien, ihre Bezugsquellen und die Kosten ins Verzeichnis.

Und kĂŒnstliche Intelligenz?

Wenn du ein KI-Werkzeug benutzt hast, gehört das ins Quellenverzeichnis — mit Name des Werkzeugs, Datum und der Angabe, wofĂŒr du es eingesetzt hast. Beurteilt wird deine Eigenleistung; ein nicht deklarierter KI-Text ist wie ein nicht deklariertes Zitat. Frage im Zweifel deine Betreuungsperson.

Kapitel 15 von 20

Das Produkt

Die eigentliche Antwort auf deine Leitfrage — und das, was am meisten zĂ€hlt.

«Das Produkt ist die eigentlicheAntwort auf deine Leitfrage.

Die eigentliche Antwort auf deine Leitfrage — und das, was am meisten zĂ€hlt.

Das Produkt ist das Ergebnis deiner praktischen Arbeit und die eigentliche Antwort auf deine Leitfrage. An der OS West werden ausschliesslich Produkte als Projektarbeiten angenommen.

1Gegenstand2Film3Fotobuch4TheaterstĂŒck5Programm6Veranstaltung

Was ein Produkt sein kann

Ein Gegenstand, ein Film, ein Lied, ein Fotobuch, eine Gedichtsammlung, ein TheaterstĂŒck, ein Computerprogramm, eine Veranstaltung — und vieles mehr.

Umfang und Ausgestaltung werden bereitsin der Vereinbarung mit der
Das Produkt ist ein eigener Teil derProjektarbeit und wird nicht in die
Es muss an der Ausstellung gezeigtwerden können.

Wichtig

  • Umfang und Ausgestaltung werden bereits in der Vereinbarung mit der Betreuungsperson abgesprochen.
  • Das Produkt ist ein eigener Teil der Projektarbeit und wird nicht in die Dokumentation eingebaut.
  • Es muss an der Ausstellung gezeigt werden können.
1Form undFunktion2Eigenleistung3Neue Techniken4QualitÀt

Woran das Produkt gemessen wird

  • Form und Funktion sind in Einklang — es sieht nicht nur gut aus, es funktioniert auch.
  • Eigenleistung — ein sehr hoher Anteil stammt von dir.
  • Neue Techniken — du hast etwas gelernt und selbstĂ€ndig angewendet.
  • QualitĂ€t — sauber gearbeitet, fertig, vorzeigbar.
50FrankenfĂŒr Material — nichtĂŒberschreiten, nichtzusammenlegen

Die Rahmenbedingungen

  • 50 Franken stehen dir zur VerfĂŒgung. Der Betrag darf weder ĂŒberschritten noch mit anderen zusammengelegt werden.
  • Die Schulinfrastruktur darf nicht genutzt werden — weder Handarbeitszimmer noch Werkstatt.
  • FĂŒr die Ausstellung stattest du deinen Stand mit eigenem Material aus. Nichts wird von der Schule ausgeliehen.

Plane deshalb von Anfang an: Wo arbeite ich? Mit welchem Werkzeug? Wer kann mir helfen?

Das Produkt ist das Ergebnis deiner praktischen Arbeit und die eigentliche Antwort auf deine Leitfrage. An der OS West werden ausschliesslich Produkte als Projektarbeiten angenommen.

Was ein Produkt sein kann

Ein Gegenstand, ein Film, ein Lied, ein Fotobuch, eine Gedichtsammlung, ein TheaterstĂŒck, ein Computerprogramm, eine Veranstaltung — und vieles mehr.

Wichtig

  • Umfang und Ausgestaltung werden bereits in der Vereinbarung mit der Betreuungsperson abgesprochen.
  • Das Produkt ist ein eigener Teil der Projektarbeit und wird nicht in die Dokumentation eingebaut.
  • Es muss an der Ausstellung gezeigt werden können.

Woran das Produkt gemessen wird

  • Form und Funktion sind in Einklang — es sieht nicht nur gut aus, es funktioniert auch.
  • Eigenleistung — ein sehr hoher Anteil stammt von dir.
  • Neue Techniken — du hast etwas gelernt und selbstĂ€ndig angewendet.
  • QualitĂ€t — sauber gearbeitet, fertig, vorzeigbar.

Die Rahmenbedingungen

  • 50 Franken stehen dir zur VerfĂŒgung. Der Betrag darf weder ĂŒberschritten noch mit anderen zusammengelegt werden.
  • Die Schulinfrastruktur darf nicht genutzt werden — weder Handarbeitszimmer noch Werkstatt.
  • FĂŒr die Ausstellung stattest du deinen Stand mit eigenem Material aus. Nichts wird von der Schule ausgeliehen.

Plane deshalb von Anfang an: Wo arbeite ich? Mit welchem Werkzeug? Wer kann mir helfen?

Kapitel 16 von 20

Die PrÀsentation

Rund 2 Minuten, frei gesprochen, in Standardsprache. Und ein Einstieg, der sitzt.

1Einstieg2Vorgehen3Ergebnis4Fazit5Fragen

Rund 2 Minuten, frei gesprochen, in Standardsprache. Und ein Einstieg, der sitzt.

In der PrÀsentation stellst du in der Schule vor, womit du dich beschÀftigt hast. Die Form wÀhlst du selbst. Die PrÀsentation bildet den Abschluss der Projektarbeit und wird beurteilt.

2Minutenrund 100 bis 140Sekunden, freigesprochen, in
1MinuteElevator Pitch fĂŒr dieAusstellung

Die Vorgaben

  • Rund 2 Minuten, also 100 bis 140 Sekunden. Medien nur kurz.
  • Standardsprache, durchgehend
  • Frei gesprochen — Karteikarten sind erlaubt, Ablesen nicht
1OriginellerEinstieg2Leitfrage undZiele3Das Produkt4Der Wegdorthin5Reflexion6Guter Schluss

Der Aufbau

  1. Origineller Einstieg — eine Frage, ein Gegenstand, eine Szene. Nicht: «Ich mache heute meine PrĂ€sentation ĂŒber  »
  2. Motivation und Ziele — warum dieses Thema, was wolltest du erreichen?
  3. Der Prozess — wie bist du vorgegangen, was war schwierig, was hat ĂŒberrascht?
  4. Das Ergebnis — das Produkt zeigen und die Leitfrage beantworten.
  5. Gelungener Schluss — ein Satz, der bleibt.
Was habeichgemacht?Warum istdasspannend?Was mussman sehen?

Der Elevator Pitch

FĂŒr die Ausstellung ĂŒbst du zusĂ€tzlich den Elevator Pitch: eine Minute, in der du jemanden fĂŒr dein Projekt gewinnst. Diese Minute brauchst du an der Ausstellung immer wieder, wenn Besucherinnen und Besucher an deinen Stand kommen.

Drei SĂ€tze genĂŒgen: Was habe ich gemacht? Warum ist das interessant? Was sollte man sich unbedingt anschauen?

Übe laut, mit Stoppuhr. Im Kopf geht esimmer schneller.PrĂ€sentiere einmal vor jemandem, dernichts vom Thema versteht.Hilfsmittel unterstĂŒtzen dich — sieersetzen dich nicht. Eine Folie voller
Wenn dein Produkt vorfĂŒhrbar ist: fĂŒhrees vor.

Tipps

  • Übe laut, mit Stoppuhr. Im Kopf geht es immer schneller.
  • PrĂ€sentiere einmal vor jemandem, der nichts vom Thema versteht.
  • Hilfsmittel unterstĂŒtzen dich — sie ersetzen dich nicht. Eine Folie voller Text liest niemand.
  • Wenn dein Produkt vorfĂŒhrbar ist: fĂŒhre es vor.

Übung: Passt das in die PrĂ€sentation?

Denk an die Vorgaben: rund 2 Minuten, Medien nur kurz, Standardsprache, frei gesprochen, origineller Einstieg, Schlusssatz, der bleibt.

  1. Einstieg: «Ich mache heute meine PrĂ€sentation ĂŒber Hochbeete.»

    Lösung

    besser nicht – Langweilig und erwartbar. Beginne mit einer Frage, einem Gegenstand oder einer kleinen Szene.

  2. Einstieg: Lea stellt eine SchĂŒssel Suppe auf den Tisch und fragt: «Wer hat das schon einmal gegessen?»

    Lösung

    passt – Ein Gegenstand und eine Frage – das weckt Neugier.

  3. Eine Folie mit einem ganzen Absatz Text, den ich vorlese.

    Lösung

    besser nicht – Ablesen ist nicht erlaubt, und eine Textfolie liest niemand. Wenige Stichworte oder ein Bild genĂŒgen.

  4. Ich zeige mein Produkt und fĂŒhre vor, wie es funktioniert.

    Lösung

    passt – Zeigen statt nur beschreiben – das Produkt steht im Zentrum.

  5. Ich erzÀhle, was schiefging und wie ich es gelöst habe.

    Lösung

    passt – Der Weg mit seinen Schwierigkeiten gehört dazu und ist oft das Spannendste.

  6. Ich zeige ein Video von fĂŒnf Minuten.

    Lösung

    besser nicht – In rund 2 Minuten bleibt dafĂŒr keine Zeit. Höchstens ein kurzer Ausschnitt, den Rest sprichst du selbst.

  7. Ich spreche Mundart, damit es lockerer wirkt.

    Lösung

    besser nicht – Die PrĂ€sentation ist durchgehend in Standardsprache.

  8. Schluss: «Das wÀrs. Habt ihr noch Fragen?»

    Lösung

    besser nicht – Kein Schluss, der bleibt. Fasse die Antwort auf deine Leitfrage in einem Satz zusammen.

  9. Schluss: Ich beantworte meine Leitfrage in einem Satz und zeige das Produkt nochmals.

    Lösung

    passt – Ein klarer Schlusssatz, der hĂ€ngen bleibt.

  10. Ich ĂŒbe vorher laut mit der Stoppuhr, einmal auch vor jemandem, der das Thema nicht kennt.

    Lösung

    passt – So triffst du die Zeit und merkst, was unklar ist.

In der PrÀsentation stellst du in der Schule vor, womit du dich beschÀftigt hast. Die Form wÀhlst du selbst. Die PrÀsentation bildet den Abschluss der Projektarbeit und wird beurteilt.

Die Vorgaben

  • Rund 2 Minuten, also 100 bis 140 Sekunden. Medien nur kurz.
  • Standardsprache, durchgehend
  • Frei gesprochen — Karteikarten sind erlaubt, Ablesen nicht

Der Aufbau

  1. Origineller Einstieg — eine Frage, ein Gegenstand, eine Szene. Nicht: «Ich mache heute meine PrĂ€sentation ĂŒber  »
  2. Motivation und Ziele — warum dieses Thema, was wolltest du erreichen?
  3. Der Prozess — wie bist du vorgegangen, was war schwierig, was hat ĂŒberrascht?
  4. Das Ergebnis — das Produkt zeigen und die Leitfrage beantworten.
  5. Gelungener Schluss — ein Satz, der bleibt.

Der Elevator Pitch

FĂŒr die Ausstellung ĂŒbst du zusĂ€tzlich den Elevator Pitch: eine Minute, in der du jemanden fĂŒr dein Projekt gewinnst. Diese Minute brauchst du an der Ausstellung immer wieder, wenn Besucherinnen und Besucher an deinen Stand kommen.

Drei SĂ€tze genĂŒgen: Was habe ich gemacht? Warum ist das interessant? Was sollte man sich unbedingt anschauen?

Tipps

  • Übe laut, mit Stoppuhr. Im Kopf geht es immer schneller.
  • PrĂ€sentiere einmal vor jemandem, der nichts vom Thema versteht.
  • Hilfsmittel unterstĂŒtzen dich — sie ersetzen dich nicht. Eine Folie voller Text liest niemand.
  • Wenn dein Produkt vorfĂŒhrbar ist: fĂŒhre es vor.

Übung: Passt das in die PrĂ€sentation?

Denk an die Vorgaben: rund 2 Minuten, Medien nur kurz, Standardsprache, frei gesprochen, origineller Einstieg, Schlusssatz, der bleibt.

  1. Einstieg: «Ich mache heute meine PrĂ€sentation ĂŒber Hochbeete.»

    Lösung

    besser nicht – Langweilig und erwartbar. Beginne mit einer Frage, einem Gegenstand oder einer kleinen Szene.

  2. Einstieg: Lea stellt eine SchĂŒssel Suppe auf den Tisch und fragt: «Wer hat das schon einmal gegessen?»

    Lösung

    passt – Ein Gegenstand und eine Frage – das weckt Neugier.

  3. Eine Folie mit einem ganzen Absatz Text, den ich vorlese.

    Lösung

    besser nicht – Ablesen ist nicht erlaubt, und eine Textfolie liest niemand. Wenige Stichworte oder ein Bild genĂŒgen.

  4. Ich zeige mein Produkt und fĂŒhre vor, wie es funktioniert.

    Lösung

    passt – Zeigen statt nur beschreiben – das Produkt steht im Zentrum.

  5. Ich erzÀhle, was schiefging und wie ich es gelöst habe.

    Lösung

    passt – Der Weg mit seinen Schwierigkeiten gehört dazu und ist oft das Spannendste.

  6. Ich zeige ein Video von fĂŒnf Minuten.

    Lösung

    besser nicht – In rund 2 Minuten bleibt dafĂŒr keine Zeit. Höchstens ein kurzer Ausschnitt, den Rest sprichst du selbst.

  7. Ich spreche Mundart, damit es lockerer wirkt.

    Lösung

    besser nicht – Die PrĂ€sentation ist durchgehend in Standardsprache.

  8. Schluss: «Das wÀrs. Habt ihr noch Fragen?»

    Lösung

    besser nicht – Kein Schluss, der bleibt. Fasse die Antwort auf deine Leitfrage in einem Satz zusammen.

  9. Schluss: Ich beantworte meine Leitfrage in einem Satz und zeige das Produkt nochmals.

    Lösung

    passt – Ein klarer Schlusssatz, der hĂ€ngen bleibt.

  10. Ich ĂŒbe vorher laut mit der Stoppuhr, einmal auch vor jemandem, der das Thema nicht kennt.

    Lösung

    passt – So triffst du die Zeit und merkst, was unklar ist.

Kapitel 17 von 20

Die Ausstellung

Ein Nachmittag fĂŒr die 2. OS, ein Abend fĂŒr die Eltern — und dein Stand.

Du stehst bei deinem Stand und sprichstdie Leute an

Ein Nachmittag fĂŒr die 2. OS, ein Abend fĂŒr die Eltern — und dein Stand.

Zum Abschluss werden alle Projektarbeiten ausgestellt. Das ist der Moment, in dem ein halbes Jahr Arbeit sichtbar wird.

Aufbau 13.40PrÀsentationen2. OS 15.30Eltern 19.00

Der Ablauf

  • Aufbau am Nachmittag ab 13.40 Uhr
  • PrĂ€sentationen vor Ort, eine Lektion, mit dem Elevator Pitch
  • 15.30 bis 16.00 Uhr: Ausstellung fĂŒr die 2. Oberstufe
  • 19.00 bis 20.00 Uhr: Ausstellung fĂŒr die Eltern
  • Die besten Arbeiten werden zusĂ€tzlich in der Aula prĂ€sentiert.
Das Produkt steht im Zentrum. Allesandere ordnet sich unter.Eine Tafel oder ein Plakat mit Titel,Leitfrage und deinem Namen — gross
Zeige den Weg: Skizzen, ZwischenstĂ€nde,ein missglĂŒckter erster Versuch sind of
Etwas zum Anfassen oder Ausprobierenbleibt in Erinnerung.Du gehörst dazu. Steh bei deinem Standund sprich die Leute an.

Wie stelle ich aus?

  • Das Produkt steht im Zentrum. Alles andere ordnet sich unter.
  • Eine Tafel oder ein Plakat mit Titel, Leitfrage und deinem Namen — gross genug, um aus zwei Metern lesbar zu sein.
  • Zeige den Weg: Skizzen, ZwischenstĂ€nde, ein missglĂŒckter erster Versuch sind oft interessanter als das fertige Produkt.
  • Etwas zum Anfassen oder Ausprobieren bleibt in Erinnerung.
  • Du gehörst dazu. Steh bei deinem Stand und sprich die Leute an.
«Du stattest deinen StandvollstÀndig mit eigenem Materialaus.

Material

Du stattest deinen Stand vollstĂ€ndig mit eigenem Material aus. Von der Schule wird nichts ausgeliehen — auch kein Tisch, kein Stellwandmaterial, kein VerlĂ€ngerungskabel. KlĂ€re frĂŒh, was du brauchst und woher du es bekommst.

Zum Abschluss werden alle Projektarbeiten ausgestellt. Das ist der Moment, in dem ein halbes Jahr Arbeit sichtbar wird.

Der Ablauf

  • Aufbau am Nachmittag ab 13.40 Uhr
  • PrĂ€sentationen vor Ort, eine Lektion, mit dem Elevator Pitch
  • 15.30 bis 16.00 Uhr: Ausstellung fĂŒr die 2. Oberstufe
  • 19.00 bis 20.00 Uhr: Ausstellung fĂŒr die Eltern
  • Die besten Arbeiten werden zusĂ€tzlich in der Aula prĂ€sentiert.

Wie stelle ich aus?

  • Das Produkt steht im Zentrum. Alles andere ordnet sich unter.
  • Eine Tafel oder ein Plakat mit Titel, Leitfrage und deinem Namen — gross genug, um aus zwei Metern lesbar zu sein.
  • Zeige den Weg: Skizzen, ZwischenstĂ€nde, ein missglĂŒckter erster Versuch sind oft interessanter als das fertige Produkt.
  • Etwas zum Anfassen oder Ausprobieren bleibt in Erinnerung.
  • Du gehörst dazu. Steh bei deinem Stand und sprich die Leute an.

Material

Du stattest deinen Stand vollstĂ€ndig mit eigenem Material aus. Von der Schule wird nichts ausgeliehen — auch kein Tisch, kein Stellwandmaterial, kein VerlĂ€ngerungskabel. KlĂ€re frĂŒh, was du brauchst und woher du es bekommst.

Kapitel 18 von 20

Die Beurteilung

Vier Bereiche, ein Raster, eine Note im Zeugnis. Du kennst die Kriterien von Anfang an.

Arbeitsprozess17 Pkt.Dokumentation11 Pkt.Produkt16 Pkt.PrÀsentation11 Pkt.

Vier Bereiche, ein Raster, eine Note im Zeugnis. Du kennst die Kriterien von Anfang an.

Beurteilt werden vier Bereiche: Arbeitsprozess und Produkt zÀhlen je 30 Prozent, Dokumentation und PrÀsentation je 20 Prozent. Jedes Kriterium hat vier Stufen: nein, teilweise, grösstenteils, ja. Aus der Gesamtpunktzahl ergibt sich die Note. Titel der Arbeit und Note werden im letzten Semesterzeugnis vermerkt.

DeineSelbsteinschÀtzungDie Beurteilungder Lehrperson

Das Wichtigste vorweg

Die Kriterien sind in der Ich-Form formuliert und stehen dir von Anfang an offen. Das ist Absicht: Du sollst jederzeit wissen, woran du gemessen wirst. Dieselbe Liste benutzt du am Schluss fĂŒr deine SelbsteinschĂ€tzung.

Termine einhalten. Das ist dereinfachste Punkteblock der ganzen Arbei
Das Journal laufend fĂŒhren. Es zĂ€hlt, obes vollstĂ€ndig ist und ob deine EintrĂ€g
Die Leitfrage wirklich beantworten.Erstaunlich viele Arbeiten stellen eine
Eigenleistung im Produkt. Das Produkthat das grösste Gewicht. Was du nicht
Alle Ziele erreichen. Deshalb lohnt essich, sie realistisch zu formulieren.

Worauf du besonders achten solltest

  • Termine einhalten. Das ist der einfachste Punkteblock der ganzen Arbeit — und der hĂ€ufigste Verlust. Jede eingehaltene Abgabe zĂ€hlt.
  • Das Journal laufend fĂŒhren. Es zĂ€hlt, ob es vollstĂ€ndig ist und ob deine EintrĂ€ge in die Tiefe gehen und differenziert sind.
  • Die Leitfrage wirklich beantworten. Erstaunlich viele Arbeiten stellen eine Frage und beantworten sie nie.
  • Eigenleistung im Produkt. Das Produkt hat das grösste Gewicht. Was du nicht selbst gemacht hast, gehört deklariert.
  • Alle Ziele erreichen. Deshalb lohnt es sich, sie realistisch zu formulieren.
1SelbsteinschÀtzung2Abgleich imTeam3Besprechung4Note insZeugnis

Die Notenbesprechung

Die Lehrpersonen gleichen ihre Bewertungen zuerst untereinander ab. Danach besprichst du die Beurteilung mit deiner Betreuungsperson. Deine SelbsteinschĂ€tzung kommt dabei zur Sprache — bereite sie ernsthaft vor.

Das vollstÀndige Raster mit allen Kriterien und Punkten findest du unter «Beurteilung».

Beurteilt werden vier Bereiche: Arbeitsprozess und Produkt zÀhlen je 30 Prozent, Dokumentation und PrÀsentation je 20 Prozent. Jedes Kriterium hat vier Stufen: nein, teilweise, grösstenteils, ja. Aus der Gesamtpunktzahl ergibt sich die Note. Titel der Arbeit und Note werden im letzten Semesterzeugnis vermerkt.

Das Wichtigste vorweg

Die Kriterien sind in der Ich-Form formuliert und stehen dir von Anfang an offen. Das ist Absicht: Du sollst jederzeit wissen, woran du gemessen wirst. Dieselbe Liste benutzt du am Schluss fĂŒr deine SelbsteinschĂ€tzung.

Worauf du besonders achten solltest

  • Termine einhalten. Das ist der einfachste Punkteblock der ganzen Arbeit — und der hĂ€ufigste Verlust. Jede eingehaltene Abgabe zĂ€hlt.
  • Das Journal laufend fĂŒhren. Es zĂ€hlt, ob es vollstĂ€ndig ist und ob deine EintrĂ€ge in die Tiefe gehen und differenziert sind.
  • Die Leitfrage wirklich beantworten. Erstaunlich viele Arbeiten stellen eine Frage und beantworten sie nie.
  • Eigenleistung im Produkt. Das Produkt hat das grösste Gewicht. Was du nicht selbst gemacht hast, gehört deklariert.
  • Alle Ziele erreichen. Deshalb lohnt es sich, sie realistisch zu formulieren.

Die Notenbesprechung

Die Lehrpersonen gleichen ihre Bewertungen zuerst untereinander ab. Danach besprichst du die Beurteilung mit deiner Betreuungsperson. Deine SelbsteinschĂ€tzung kommt dabei zur Sprache — bereite sie ernsthaft vor.

Das vollstÀndige Raster mit allen Kriterien und Punkten findest du unter «Beurteilung».

Kapitel 19 von 20

Umfrage und Interview

Informationen aus erster Hand — wenn du gut vorbereitet bist.

1Fragenschreiben2Testlauf3DurchfĂŒhren4Auswerten5Darstellen

Informationen aus erster Hand — wenn du gut vorbereitet bist.

Interviews und Umfragen sind oft die einzige Möglichkeit, an Informationen aus erster Hand zu kommen. Sie brauchen eine seriöse Vorbereitung: Du handelst nicht als Privatperson, sondern als Vertretung deiner Schule.

Was will ich erreichen?Wer ist die richtige Person?Fragen der Lehrperson vorlegenPĂŒnktlich und ordentlich auftretenDanken und verabschieden

Checkliste Interview

Ein GesprÀch mit einer Einzelperson, mit offenen Fragen.

  • Was will ich erreichen — welchen Mehrwert bringt das Interview?
  • Wer ist die richtige Person dafĂŒr?
  • Habe ich Adresse, Telefonnummer oder E-Mail?
  • Wie spreche ich die Person an?
  • Wann und wo findet das Interview statt? Ist eine Aufnahme erlaubt?
  • Wie baue ich das GesprĂ€ch auf? Lege die Fragen vorher deiner Lehrperson vor.
  • Wie komme ich rechtzeitig und mit allem Material dorthin?
  • Wie trete ich auf? Ordentlich gekleidet, kein Kaugummi, keine MĂŒtze, deutliche BegrĂŒssung mit Namen.
  • Weiss mein GegenĂŒber noch, worum es geht?
  • Wie verabschiede ich mich? FĂŒr die Antworten danken, den Namen nennen, vielleicht zur PrĂ€sentation einladen.
Was will ich herausfinden?Welche Gruppe befrage ich?Skalierung festlegenFragebogen der Lehrperson vorlegenRĂŒcklauf angeben

Checkliste Umfrage

Mehrere Personen, ĂŒberwiegend geschlossene Fragen.

  • Was genau will ich herausfinden und wofĂŒr brauche ich die Ergebnisse?
  • Welche Personengruppe befrage ich? Grenze sie ein und begrĂŒnde die EinschrĂ€nkung.
  • Wo befrage ich? In welcher Verfassung treffe ich die Leute an? Am Bahnhof haben sie es eilig, im Schulzimmer haben sie Zeit.
  • Wie werte ich aus? Das entscheidet ĂŒber die Skalierung: ja/nein, sehr/mittel/gar nicht, immer/oft/kaum/nie, 1 bis 5.
  • Wie ist der Fragebogen aufgebaut? Angaben zur Person, dann die Fragen, am Schluss Platz fĂŒr einen Kommentar.
  • Lege den Fragebogen vorher deiner Lehrperson vor.
  • Wie viele Personen habe ich befragt? Gib den RĂŒcklauf an: 100 abgegeben, 67 zurĂŒck — das sind 67 Prozent.
  • Wie stelle ich die Auswertung dar? Fragestellung wiederholen, Diagramme klar und eindeutig beschriften.
  • Welche Erkenntnisse ergeben sich, welche Schlussfolgerungen ziehe ich daraus?

Der wichtigste Satz: Es ist ĂŒberhaupt nicht selbstverstĂ€ndlich, dass sich jemand Fremdes Zeit fĂŒr dich nimmt. Ein herzliches Dankeschön gehört immer dazu.

Interviews und Umfragen sind oft die einzige Möglichkeit, an Informationen aus erster Hand zu kommen. Sie brauchen eine seriöse Vorbereitung: Du handelst nicht als Privatperson, sondern als Vertretung deiner Schule.

Checkliste Interview

Ein GesprÀch mit einer Einzelperson, mit offenen Fragen.

  • Was will ich erreichen — welchen Mehrwert bringt das Interview?
  • Wer ist die richtige Person dafĂŒr?
  • Habe ich Adresse, Telefonnummer oder E-Mail?
  • Wie spreche ich die Person an?
  • Wann und wo findet das Interview statt? Ist eine Aufnahme erlaubt?
  • Wie baue ich das GesprĂ€ch auf? Lege die Fragen vorher deiner Lehrperson vor.
  • Wie komme ich rechtzeitig und mit allem Material dorthin?
  • Wie trete ich auf? Ordentlich gekleidet, kein Kaugummi, keine MĂŒtze, deutliche BegrĂŒssung mit Namen.
  • Weiss mein GegenĂŒber noch, worum es geht?
  • Wie verabschiede ich mich? FĂŒr die Antworten danken, den Namen nennen, vielleicht zur PrĂ€sentation einladen.

Checkliste Umfrage

Mehrere Personen, ĂŒberwiegend geschlossene Fragen.

  • Was genau will ich herausfinden und wofĂŒr brauche ich die Ergebnisse?
  • Welche Personengruppe befrage ich? Grenze sie ein und begrĂŒnde die EinschrĂ€nkung.
  • Wo befrage ich? In welcher Verfassung treffe ich die Leute an? Am Bahnhof haben sie es eilig, im Schulzimmer haben sie Zeit.
  • Wie werte ich aus? Das entscheidet ĂŒber die Skalierung: ja/nein, sehr/mittel/gar nicht, immer/oft/kaum/nie, 1 bis 5.
  • Wie ist der Fragebogen aufgebaut? Angaben zur Person, dann die Fragen, am Schluss Platz fĂŒr einen Kommentar.
  • Lege den Fragebogen vorher deiner Lehrperson vor.
  • Wie viele Personen habe ich befragt? Gib den RĂŒcklauf an: 100 abgegeben, 67 zurĂŒck — das sind 67 Prozent.
  • Wie stelle ich die Auswertung dar? Fragestellung wiederholen, Diagramme klar und eindeutig beschriften.
  • Welche Erkenntnisse ergeben sich, welche Schlussfolgerungen ziehe ich daraus?

Der wichtigste Satz: Es ist ĂŒberhaupt nicht selbstverstĂ€ndlich, dass sich jemand Fremdes Zeit fĂŒr dich nimmt. Ein herzliches Dankeschön gehört immer dazu.

Kapitel 20 von 20

Rahmenbedingungen

Budget, Infrastruktur, auswĂ€rts arbeiten, Abgabe — die Regeln auf einen Blick.

50FrankenfĂŒr Material — wederĂŒberschreiten noch mit anderenzusammenlegen

Budget

50 Franken pro SchĂŒler:in. Der Betrag darf weder ĂŒberschritten noch mit anderen zusammengelegt werden. FĂŒhre deine Materialliste von Anfang an — das Formular rechnet mit und warnt dich rechtzeitig.

Brauche ich Werkstatt oderHandarbeitszimmer?janeinDann musst du beidesausserhalb der Schuleorganisieren.Gut — plane Werkzeug undArbeitsplatz trotzdemfrĂŒh.

Infrastruktur

Die Infrastruktur der Schule darf nicht genutzt werden. Das gilt ausdrĂŒcklich fĂŒr Handarbeitszimmer und Werkstatt. FĂŒr die Ausstellung stattest du deinen Stand mit eigenem Material aus; von der Schule wird nichts ausgeliehen.

8UhrBis dann muss ein Elternteildie Absenz in Pupil gemeldethaben

Ausserhalb der Schule arbeiten

Wenn du wÀhrend der Unterrichtszeit ausserhalb des SchulgelÀndes arbeitest, muss eine Absenz deiner Eltern in Pupil vorliegen.

In der Projektwoche kommst du jeden Morgen zuerst in die Schule. Wird ausserhalb gearbeitet, muss ein Elternteil das bis spÀtestens 8 Uhr in Pupil gemeldet haben.

«Jeder Meilenstein wird auf derWebsite eingereicht: beimjeweiligen Baustein mit «Auf derWebsite einreichen».

Abgaben

Jeder Meilenstein wird auf der Website eingereicht: beim jeweiligen Baustein mit «Auf der Website einreichen». Damit ist deine Abgabe mit Datum und Uhrzeit festgehalten. Das zÀhlt. In Teams musst du nichts ablegen.

Deine Betreuungsperson nimmt die Abgabe an oder gibt sie zur Überarbeitung zurĂŒck. Ihre RĂŒckmeldungen siehst du oben in «Mein Projekt».

das Produktdas Projektheft mit Arbeitsjournal,Dokumentation, Zeitplan und
die ausgefĂŒllte SelbsteinschĂ€tzung

Die Schlussabgabe

Am letzten Tag der Projektwoche um 16.00 Uhr gibst du ab:

  • das Produkt
  • das Projektheft mit Arbeitsjournal, Dokumentation, Zeitplan und Materialliste – auf der Website eingereicht
  • die ausgefĂŒllte SelbsteinschĂ€tzung
Die Arbeit ist deine — Hilfe gehört in dieReflexion

Einzelarbeit

Die Projektarbeit wird als Einzelarbeit durchgefĂŒhrt. Du darfst dir Hilfe holen — von Eltern, Fachleuten, deinem Projektgötti — aber die Arbeit ist deine. Was andere beigetragen haben, gehört in die Reflexion.

«GesundheitsgefÀhrdendeSelbstversuche und Experimente mitRisikopotenzial sind verboten.

Sicherheit

GesundheitsgefÀhrdende Selbstversuche und Experimente mit Risikopotenzial sind verboten. Im Zweifel fragst du vorher.

Budget

50 Franken pro SchĂŒler:in. Der Betrag darf weder ĂŒberschritten noch mit anderen zusammengelegt werden. FĂŒhre deine Materialliste von Anfang an — das Formular rechnet mit und warnt dich rechtzeitig.

Infrastruktur

Die Infrastruktur der Schule darf nicht genutzt werden. Das gilt ausdrĂŒcklich fĂŒr Handarbeitszimmer und Werkstatt. FĂŒr die Ausstellung stattest du deinen Stand mit eigenem Material aus; von der Schule wird nichts ausgeliehen.

Ausserhalb der Schule arbeiten

Wenn du wÀhrend der Unterrichtszeit ausserhalb des SchulgelÀndes arbeitest, muss eine Absenz deiner Eltern in Pupil vorliegen.

In der Projektwoche kommst du jeden Morgen zuerst in die Schule. Wird ausserhalb gearbeitet, muss ein Elternteil das bis spÀtestens 8 Uhr in Pupil gemeldet haben.

Abgaben

Jeder Meilenstein wird auf der Website eingereicht: beim jeweiligen Baustein mit «Auf der Website einreichen». Damit ist deine Abgabe mit Datum und Uhrzeit festgehalten. Das zÀhlt. In Teams musst du nichts ablegen.

Deine Betreuungsperson nimmt die Abgabe an oder gibt sie zur Überarbeitung zurĂŒck. Ihre RĂŒckmeldungen siehst du oben in «Mein Projekt».

Die Schlussabgabe

Am letzten Tag der Projektwoche um 16.00 Uhr gibst du ab:

  • das Produkt
  • das Projektheft mit Arbeitsjournal, Dokumentation, Zeitplan und Materialliste – auf der Website eingereicht
  • die ausgefĂŒllte SelbsteinschĂ€tzung

Einzelarbeit

Die Projektarbeit wird als Einzelarbeit durchgefĂŒhrt. Du darfst dir Hilfe holen — von Eltern, Fachleuten, deinem Projektgötti — aber die Arbeit ist deine. Was andere beigetragen haben, gehört in die Reflexion.

Sicherheit

GesundheitsgefÀhrdende Selbstversuche und Experimente mit Risikopotenzial sind verboten. Im Zweifel fragst du vorher.