Kapitel 1 von 20
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Kapitel 1 von 20
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Kapitel 2 von 20
Ein selbst gewĂ€hltes Thema, eine Leitfrage, ein Produkt â und der Weg dorthin, den du selbst planst.
Ein selbst gewĂ€hltes Thema, eine Leitfrage, ein Produkt â und der Weg dorthin, den du selbst planst.
In der Projektarbeit setzt du dich mit einem frei gewÀhlten Thema auseinander und erstellst in Einzelarbeit ein Produkt und eine Dokumentation dazu. Das Thema soll aus deinem Alltag stammen, dich wirklich interessieren und dir erlauben, selbst etwas herauszufinden oder herzustellen.
Das Projektheft fĂŒhrst du digital auf der Website. Dort gehören auch Zeitplan und Materialliste dazu.
Nach der Oberstufe wartet in fast jeder Ausbildung eine Ă€hnliche Arbeit auf dich: die Vertiefungsarbeit an der Berufsfachschule, die interdisziplinĂ€re Projektarbeit an der BerufsmaturitĂ€t, die MaturitĂ€tsarbeit am Gymnasium. Die Projektarbeit ist deine Generalprobe â mit Begleitung.
In der Projektarbeit setzt du dich mit einem frei gewÀhlten Thema auseinander und erstellst in Einzelarbeit ein Produkt und eine Dokumentation dazu. Das Thema soll aus deinem Alltag stammen, dich wirklich interessieren und dir erlauben, selbst etwas herauszufinden oder herzustellen.
Das Projektheft fĂŒhrst du digital auf der Website. Dort gehören auch Zeitplan und Materialliste dazu.
Nach der Oberstufe wartet in fast jeder Ausbildung eine Ă€hnliche Arbeit auf dich: die Vertiefungsarbeit an der Berufsfachschule, die interdisziplinĂ€re Projektarbeit an der BerufsmaturitĂ€t, die MaturitĂ€tsarbeit am Gymnasium. Die Projektarbeit ist deine Generalprobe â mit Begleitung.
Kapitel 3 von 20
Von der ersten Idee im November bis zur Ausstellung im Mai â sechs Phasen und was in jeder ansteht.
Von der ersten Idee im November bis zur Ausstellung im Mai â sechs Phasen und was in jeder ansteht.
Die Projektarbeit lĂ€uft ĂŒber rund ein halbes Jahr. Wer den Ăberblick behĂ€lt, gerĂ€t nicht in Zeitnot.
Rahmenbedingungen kennenlernen, Mindmaps erstellen, Ideen weiterentwickeln, Thema finden. Du bringst zwei Ideen mit und besprichst sie.
Leitfrage und Ziele formulieren, Arbeitsschritte planen, das Projekt klar eingrenzen. Am Ende steht die unterschriebene Projektvereinbarung.
Zeitplan erstellen, Material organisieren, Befragungen und Exkursionen planen, Fachleute anfragen. Ab jetzt fĂŒhrst du das Arbeitsjournal.
Am Produkt arbeiten, Lösungen entwickeln, den Zeitplan im Auge behalten. In den StandortgesprÀchen zeigst du deiner Betreuungsperson, wo du stehst.
In der Projektwoche wird fertiggestellt und abgegeben. Danach bereitest du PrÀsentation und Ausstellung vor.
Bewertet werden Arbeitsprozess, Dokumentation, Produkt und PrÀsentation. Du schÀtzt dich zuerst selbst ein, danach besprichst du die Note mit deiner Betreuungsperson. Titel und Note kommen ins Zeugnis.
Die genauen Daten findest du unter «Termine».
Die Projektarbeit lĂ€uft ĂŒber rund ein halbes Jahr. Wer den Ăberblick behĂ€lt, gerĂ€t nicht in Zeitnot.
Rahmenbedingungen kennenlernen, Mindmaps erstellen, Ideen weiterentwickeln, Thema finden. Du bringst zwei Ideen mit und besprichst sie.
Leitfrage und Ziele formulieren, Arbeitsschritte planen, das Projekt klar eingrenzen. Am Ende steht die unterschriebene Projektvereinbarung.
Zeitplan erstellen, Material organisieren, Befragungen und Exkursionen planen, Fachleute anfragen. Ab jetzt fĂŒhrst du das Arbeitsjournal.
Am Produkt arbeiten, Lösungen entwickeln, den Zeitplan im Auge behalten. In den StandortgesprÀchen zeigst du deiner Betreuungsperson, wo du stehst.
In der Projektwoche wird fertiggestellt und abgegeben. Danach bereitest du PrÀsentation und Ausstellung vor.
Bewertet werden Arbeitsprozess, Dokumentation, Produkt und PrÀsentation. Du schÀtzt dich zuerst selbst ein, danach besprichst du die Note mit deiner Betreuungsperson. Titel und Note kommen ins Zeugnis.
Die genauen Daten findest du unter «Termine».
Kapitel 4 von 20
Organisieren, recherchieren, forschen, erfinden, konstruieren â fĂŒnf ZugĂ€nge zu einem Projekt.
Organisieren, recherchieren, forschen, erfinden, konstruieren â fĂŒnf ZugĂ€nge zu einem Projekt.
Jedes Projekt lĂ€sst sich einem Handlungsfeld zuordnen. Das Feld sagt nichts ĂŒber die QualitĂ€t aus, aber viel darĂŒber, wie du arbeiten wirst. Ăberlege dir, welche Art zu arbeiten dir liegt.
Du planst einen Anlass, eine Veranstaltung oder einen Ablauf und fĂŒhrst ihn durch. Ein Turnier, ein Konzert, ein Spielnachmittag im Altersheim, eine Sammelaktion.
Typisches Produkt: der durchgefĂŒhrte Anlass mit Dokumentation, Fotos und RĂŒckmeldungen.
Du suchst Informationen, ordnest sie, wertest sie aus und stellst sie verstÀndlich dar. Interviews, Archivarbeit, Umfragen.
Typisches Produkt: ein Buch, eine BroschĂŒre, ein Podcast, eine Ausstellungstafel.
Du gehst einer Frage nach: beobachten, messen, befragen, auswerten. Wichtig ist, dass der Ausgang offen ist.
Typisches Produkt: eine Versuchsreihe mit Auswertung, eine Messstation, ein Bestimmungsbuch.
Du entwirfst etwas Neues: eine Geschichte, ein Spiel, eine Musik, eine Erfindung.
Typisches Produkt: ein Brettspiel, ein Kurzfilm, ein Song, ein illustriertes Buch.
Du stellst etwas her: bauen, nÀhen, kochen, filmen, programmieren, malen.
Typisches Produkt: ein MöbelstĂŒck, ein KleidungsstĂŒck, ein Kochbuch, eine App, eine Bildserie.
Achtung: Die Schulinfrastruktur darf nicht genutzt werden â weder Handarbeitszimmer noch Werkstatt. Plane Werkzeug und Arbeitsplatz von Anfang an selbst ein.
Ordne jede Projektidee einem Handlungsfeld zu. Manche passen in zwei Felder â dann zĂ€hlt, worauf der Schwerpunkt liegt.
Einen Spielnachmittag im Altersheim planen und durchfĂŒhren
Organisieren â Du planst einen Anlass und fĂŒhrst ihn durch.
Einen Podcast ĂŒber die Geschichte unseres Quartiers mit drei Interviews
Recherchieren â Du sammelst Informationen und stellst sie verstĂ€ndlich dar.
Messen, wie viel Strom die GerÀte bei uns zu Hause im Standby brauchen
Forschen â Du gehst einer Frage nach, misst und wertest aus â der Ausgang ist offen.
Ein eigenes Brettspiel mit Regeln und Spielplan erfinden
Erfinden â Du entwirfst etwas, das es so noch nicht gibt.
Ein Regal bauen, das genau in mein Zimmer passt
Konstruieren â Du stellst etwas her.
Ein Unihockey-Turnier fĂŒr die 1. Oberstufe organisieren
Organisieren â Ein Anlass mit Ablauf, Einladung und DurchfĂŒhrung.
Beobachten, welche Vögel im Winter an unser Futterhaus kommen
Forschen â Beobachten, zĂ€hlen, auswerten.
Einen Song schreiben und aufnehmen
Erfinden â Etwas Neues erfinden: Text und Musik.
Eine Ausstellungstafel zur Geschichte unseres Schulhauses
Recherchieren â Archiv, GesprĂ€che, Fotos â und alles verstĂ€ndlich dargestellt.
Eine App programmieren, die an Hausaufgaben erinnert
Konstruieren â Programmieren gehört wie Bauen und NĂ€hen zum Konstruieren und Gestalten.
Jedes Projekt lĂ€sst sich einem Handlungsfeld zuordnen. Das Feld sagt nichts ĂŒber die QualitĂ€t aus, aber viel darĂŒber, wie du arbeiten wirst. Ăberlege dir, welche Art zu arbeiten dir liegt.
Du planst einen Anlass, eine Veranstaltung oder einen Ablauf und fĂŒhrst ihn durch. Ein Turnier, ein Konzert, ein Spielnachmittag im Altersheim, eine Sammelaktion.
Typisches Produkt: der durchgefĂŒhrte Anlass mit Dokumentation, Fotos und RĂŒckmeldungen.
Du suchst Informationen, ordnest sie, wertest sie aus und stellst sie verstÀndlich dar. Interviews, Archivarbeit, Umfragen.
Typisches Produkt: ein Buch, eine BroschĂŒre, ein Podcast, eine Ausstellungstafel.
Du gehst einer Frage nach: beobachten, messen, befragen, auswerten. Wichtig ist, dass der Ausgang offen ist.
Typisches Produkt: eine Versuchsreihe mit Auswertung, eine Messstation, ein Bestimmungsbuch.
Du entwirfst etwas Neues: eine Geschichte, ein Spiel, eine Musik, eine Erfindung.
Typisches Produkt: ein Brettspiel, ein Kurzfilm, ein Song, ein illustriertes Buch.
Du stellst etwas her: bauen, nÀhen, kochen, filmen, programmieren, malen.
Typisches Produkt: ein MöbelstĂŒck, ein KleidungsstĂŒck, ein Kochbuch, eine App, eine Bildserie.
Achtung: Die Schulinfrastruktur darf nicht genutzt werden â weder Handarbeitszimmer noch Werkstatt. Plane Werkzeug und Arbeitsplatz von Anfang an selbst ein.
Ordne jede Projektidee einem Handlungsfeld zu. Manche passen in zwei Felder â dann zĂ€hlt, worauf der Schwerpunkt liegt.
Einen Spielnachmittag im Altersheim planen und durchfĂŒhren
Organisieren â Du planst einen Anlass und fĂŒhrst ihn durch.
Einen Podcast ĂŒber die Geschichte unseres Quartiers mit drei Interviews
Recherchieren â Du sammelst Informationen und stellst sie verstĂ€ndlich dar.
Messen, wie viel Strom die GerÀte bei uns zu Hause im Standby brauchen
Forschen â Du gehst einer Frage nach, misst und wertest aus â der Ausgang ist offen.
Ein eigenes Brettspiel mit Regeln und Spielplan erfinden
Erfinden â Du entwirfst etwas, das es so noch nicht gibt.
Ein Regal bauen, das genau in mein Zimmer passt
Konstruieren â Du stellst etwas her.
Ein Unihockey-Turnier fĂŒr die 1. Oberstufe organisieren
Organisieren â Ein Anlass mit Ablauf, Einladung und DurchfĂŒhrung.
Beobachten, welche Vögel im Winter an unser Futterhaus kommen
Forschen â Beobachten, zĂ€hlen, auswerten.
Einen Song schreiben und aufnehmen
Erfinden â Etwas Neues erfinden: Text und Musik.
Eine Ausstellungstafel zur Geschichte unseres Schulhauses
Recherchieren â Archiv, GesprĂ€che, Fotos â und alles verstĂ€ndlich dargestellt.
Eine App programmieren, die an Hausaufgaben erinnert
Konstruieren â Programmieren gehört wie Bauen und NĂ€hen zum Konstruieren und Gestalten.
Kapitel 5 von 20
Wie du von einem vagen Interesse zu einem Thema kommst, das trÀgt.
Wie du von einem vagen Interesse zu einem Thema kommst, das trÀgt.
Die Themenwahl entscheidet ĂŒber den Rest. Nimm dir Zeit dafĂŒr â sie ist gut investiert.
Schreibe auf, was dich interessiert, ohne zu werten. Hobbys, Fragen, die dich beschÀftigen, Dinge, die du immer schon einmal ausprobieren wolltest. Stöbere im Ideenpool und leite eigene Ideen daraus ab.
Nimm deine zwei oder drei besten Ideen und mache zu jeder eine Mindmap. Was gehört alles dazu? Was mĂŒsstest du können? Was brĂ€uchtest du?
Lass die Ideen ein paar Tage liegen und besprich sie mit zwei bis drei Personen ausserhalb der Schule â Eltern, Verwandte, jemand aus dem Verein. Bereite dich mit diesen Fragen vor:
Halte deine einminĂŒtige PrĂ€sentation der Idee vor diesen Personen. Notiere, ob sie dir grĂŒnes Licht (gute Idee), gelbes Licht (Achtung) oder rotes Licht (Stopp) geben â und schreibe auf, warum.
Du bringst zwei Ideen in die Schule mit und besprichst sie mit deiner Klassenlehrperson. Erst danach legst du dich fest.
Ein Hinweis: GesundheitsgefÀhrdende Selbstversuche und Experimente mit Risikopotenzial sind nicht erlaubt.
Die Themenwahl entscheidet ĂŒber den Rest. Nimm dir Zeit dafĂŒr â sie ist gut investiert.
Schreibe auf, was dich interessiert, ohne zu werten. Hobbys, Fragen, die dich beschÀftigen, Dinge, die du immer schon einmal ausprobieren wolltest. Stöbere im Ideenpool und leite eigene Ideen daraus ab.
Nimm deine zwei oder drei besten Ideen und mache zu jeder eine Mindmap. Was gehört alles dazu? Was mĂŒsstest du können? Was brĂ€uchtest du?
Lass die Ideen ein paar Tage liegen und besprich sie mit zwei bis drei Personen ausserhalb der Schule â Eltern, Verwandte, jemand aus dem Verein. Bereite dich mit diesen Fragen vor:
Halte deine einminĂŒtige PrĂ€sentation der Idee vor diesen Personen. Notiere, ob sie dir grĂŒnes Licht (gute Idee), gelbes Licht (Achtung) oder rotes Licht (Stopp) geben â und schreibe auf, warum.
Du bringst zwei Ideen in die Schule mit und besprichst sie mit deiner Klassenlehrperson. Erst danach legst du dich fest.
Ein Hinweis: GesundheitsgefÀhrdende Selbstversuche und Experimente mit Risikopotenzial sind nicht erlaubt.
Kapitel 6 von 20
Der hÀufigste Fehler ist ein zu grosses Thema. Hier siehst du den Unterschied.
Der hÀufigste Fehler ist ein zu grosses Thema. Hier siehst du den Unterschied.
Ein gutes Thema ist eingegrenzt und lĂ€sst dich selbst etwas leisten. Ein Thema, ĂŒber das man ein Lexikon abschreiben kann, ist kein Projektthema.
| geeignet | ungeeignet |
|---|---|
| Der Alltag in meinem Dorf wÀhrend des Zweiten Weltkriegs | Der Zweite Weltkrieg |
| Amphibienwanderungen in meinem Dorf | Der Frosch |
| Energiesparen in unserem Schulhaus | Umweltverschmutzung |
| Herstellung eines kleinen Möbels, das in mein Zimmer passt | Werken als FreizeitbeschÀftigung |
| Einen eigenen Hip-Hop-Tanz zusammenstellen und einĂŒben | Hip-Hop |
| Komponieren und EinĂŒben eines Schulsongs fĂŒr die Abschlussfeier | Moderne Musik |
| Jugendliche als wichtige Zielgruppe fĂŒr die Werbung | Wirkung von Werbung |
Was genau muss ich selbst tun, damit diese Arbeit entsteht? Wenn die Antwort lautet «lesen und zusammenfassen», ist das Thema noch nicht fertig eingegrenzt.
Ist das ein Projektthema â eingegrenzt und mit eigener Leistung? Oder zu gross?
Fussball
zu gross â DarĂŒber gibt es Bibliotheken. Was genau wĂŒrdest du selbst tun?
Ein Trainingsplan fĂŒr die Juniorinnen meines Vereins, getestet in drei Trainings
geeignet â Eingegrenzt, mit eigener Leistung und einem Produkt.
Das Weltall
zu gross â Viel zu gross â das kann man nur abschreiben.
Wie lange Jugendliche aus unserem Schulhaus am Handy sind â eine Umfrage
geeignet â Eigene Daten, eigene Auswertung.
Social Media
zu gross â Ein Gebiet, kein Thema. Was ist deine Frage dazu?
Ein Kochbuch mit Rezepten aus den HerkunftslÀndern meiner Klasse
geeignet â Klar umrissen, du kochst, fotografierst und schreibst selbst.
Ein gutes Thema ist eingegrenzt und lĂ€sst dich selbst etwas leisten. Ein Thema, ĂŒber das man ein Lexikon abschreiben kann, ist kein Projektthema.
| geeignet | ungeeignet |
|---|---|
| Der Alltag in meinem Dorf wÀhrend des Zweiten Weltkriegs | Der Zweite Weltkrieg |
| Amphibienwanderungen in meinem Dorf | Der Frosch |
| Energiesparen in unserem Schulhaus | Umweltverschmutzung |
| Herstellung eines kleinen Möbels, das in mein Zimmer passt | Werken als FreizeitbeschÀftigung |
| Einen eigenen Hip-Hop-Tanz zusammenstellen und einĂŒben | Hip-Hop |
| Komponieren und EinĂŒben eines Schulsongs fĂŒr die Abschlussfeier | Moderne Musik |
| Jugendliche als wichtige Zielgruppe fĂŒr die Werbung | Wirkung von Werbung |
Was genau muss ich selbst tun, damit diese Arbeit entsteht? Wenn die Antwort lautet «lesen und zusammenfassen», ist das Thema noch nicht fertig eingegrenzt.
Ist das ein Projektthema â eingegrenzt und mit eigener Leistung? Oder zu gross?
Fussball
zu gross â DarĂŒber gibt es Bibliotheken. Was genau wĂŒrdest du selbst tun?
Ein Trainingsplan fĂŒr die Juniorinnen meines Vereins, getestet in drei Trainings
geeignet â Eingegrenzt, mit eigener Leistung und einem Produkt.
Das Weltall
zu gross â Viel zu gross â das kann man nur abschreiben.
Wie lange Jugendliche aus unserem Schulhaus am Handy sind â eine Umfrage
geeignet â Eigene Daten, eigene Auswertung.
Social Media
zu gross â Ein Gebiet, kein Thema. Was ist deine Frage dazu?
Ein Kochbuch mit Rezepten aus den HerkunftslÀndern meiner Klasse
geeignet â Klar umrissen, du kochst, fotografierst und schreibst selbst.
Kapitel 7 von 20
Eine einzige Frage, die dein Thema eingrenzt â und die dein Produkt beantwortet.
Eine einzige Frage, die dein Thema eingrenzt â und die dein Produkt beantwortet.
Die Leitfrage macht aus einem Thema eine Aufgabe. Sie ist der Gradmesser fĂŒr echte Projektarbeit: An ihr zeigt sich, ob du etwas selbst herausfinden musst oder nur abschreiben könntest.
| Thema | Leitfrage |
|---|---|
| Der Alltag in meinem Dorf wÀhrend des Zweiten Weltkriegs | Wie erlebten die Menschen in meinem Dorf wÀhrend des Zweiten Weltkriegs den Alltag? |
| Amphibienwanderungen in meinem Dorf | Wie verlĂ€uft die Amphibienwanderung im FrĂŒhling rund um den Dorfweiher? |
| Energiesparen in unserem Schulhaus | Wie können alle Betroffenen zum Energiesparen in unserem Schulhaus motiviert werden? |
| Herstellung eines kleinen Möbels | Wie muss ich das Möbel planen, damit ich darin PC, Drucker und Scanner versorgen kann, ohne mein Zimmer umzustellen? |
| Einen eigenen Hip-Hop-Tanz zusammenstellen | Wie muss ich Tanzelemente aneinanderreihen, damit ein ganzer Hip-Hop-Tanz entsteht? |
| Jugendliche als Zielgruppe fĂŒr die Werbung | Wie gehen Werbeverantwortliche vor, um gezielt Jugendliche anzusprechen? |
«Was ist Hip-Hop?» â zu breit, steht im Lexikon.
«Ist Zucker ungesund?» â Ja-Nein-Frage.
«Wie baue ich ein Möbel und wie hat sich das Möbeldesign entwickelt und was kostet Holz?» â das sind drei Fragen. Nimm eine.
Taugt die Frage als Leitfrage? Denk an die Merkmale: «Wie âŠÂ», kein Ja oder Nein, nicht googelbar, eine einzige Frage.
Was ist Hip-Hop?
noch nicht â Zu breit â die Antwort steht im Lexikon.
Wie muss ich Tanzelemente aneinanderreihen, damit ein ganzer Hip-Hop-Tanz entsteht?
gute Leitfrage â Die Antwort entsteht durch deine Arbeit, das Produkt ist die Antwort.
Ist Zucker ungesund?
noch nicht â Eine Ja-Nein-Frage.
Wie verlĂ€uft die Amphibienwanderung im FrĂŒhling rund um den Dorfweiher?
gute Leitfrage â Eingegrenzt, nicht googelbar, du beobachtest selbst.
Wie baue ich ein Möbel und was kostet Holz?
noch nicht â Das sind zwei Fragen. Nimm eine.
Wie können alle in unserem Schulhaus zum Energiesparen motiviert werden?
gute Leitfrage â Eine offene «Wie»-Frage mit eigenem Vorgehen.
Die Leitfrage macht aus einem Thema eine Aufgabe. Sie ist der Gradmesser fĂŒr echte Projektarbeit: An ihr zeigt sich, ob du etwas selbst herausfinden musst oder nur abschreiben könntest.
| Thema | Leitfrage |
|---|---|
| Der Alltag in meinem Dorf wÀhrend des Zweiten Weltkriegs | Wie erlebten die Menschen in meinem Dorf wÀhrend des Zweiten Weltkriegs den Alltag? |
| Amphibienwanderungen in meinem Dorf | Wie verlĂ€uft die Amphibienwanderung im FrĂŒhling rund um den Dorfweiher? |
| Energiesparen in unserem Schulhaus | Wie können alle Betroffenen zum Energiesparen in unserem Schulhaus motiviert werden? |
| Herstellung eines kleinen Möbels | Wie muss ich das Möbel planen, damit ich darin PC, Drucker und Scanner versorgen kann, ohne mein Zimmer umzustellen? |
| Einen eigenen Hip-Hop-Tanz zusammenstellen | Wie muss ich Tanzelemente aneinanderreihen, damit ein ganzer Hip-Hop-Tanz entsteht? |
| Jugendliche als Zielgruppe fĂŒr die Werbung | Wie gehen Werbeverantwortliche vor, um gezielt Jugendliche anzusprechen? |
«Was ist Hip-Hop?» â zu breit, steht im Lexikon.
«Ist Zucker ungesund?» â Ja-Nein-Frage.
«Wie baue ich ein Möbel und wie hat sich das Möbeldesign entwickelt und was kostet Holz?» â das sind drei Fragen. Nimm eine.
Taugt die Frage als Leitfrage? Denk an die Merkmale: «Wie âŠÂ», kein Ja oder Nein, nicht googelbar, eine einzige Frage.
Was ist Hip-Hop?
noch nicht â Zu breit â die Antwort steht im Lexikon.
Wie muss ich Tanzelemente aneinanderreihen, damit ein ganzer Hip-Hop-Tanz entsteht?
gute Leitfrage â Die Antwort entsteht durch deine Arbeit, das Produkt ist die Antwort.
Ist Zucker ungesund?
noch nicht â Eine Ja-Nein-Frage.
Wie verlĂ€uft die Amphibienwanderung im FrĂŒhling rund um den Dorfweiher?
gute Leitfrage â Eingegrenzt, nicht googelbar, du beobachtest selbst.
Wie baue ich ein Möbel und was kostet Holz?
noch nicht â Das sind zwei Fragen. Nimm eine.
Wie können alle in unserem Schulhaus zum Energiesparen motiviert werden?
gute Leitfrage â Eine offene «Wie»-Frage mit eigenem Vorgehen.
Kapitel 8 von 20
Drei bis fĂŒnf ĂŒberprĂŒfbare Ziele. Das Verb entscheidet, wie anspruchsvoll ein Ziel ist.
Drei bis fĂŒnf ĂŒberprĂŒfbare Ziele. Das Verb entscheidet, wie anspruchsvoll ein Ziel ist.
Nach Thema und Leitfrage kommt der entscheidende Schritt: die Ziele. Sie zwingen dich, genau zu ĂŒberlegen, was du erreichen willst und in welchem Umfang. FĂŒr die Projektarbeit formulierst du drei bis fĂŒnf eindeutige Ziele.
Zielformulierungen beginnen ĂŒblicherweise mit «Ich will âŠÂ». Sie zeigen die Inhalte oder werfen die Fragen auf, die du bearbeitest.
Ein Ziel taugt, wenn du diese Frage mit Ja beantworten kannst: Ist das Ziel erreichbar und ĂŒberprĂŒfbar?
Nimm dein Vorhaben, ĂŒberlege die Arbeiten auf dem Weg dorthin, und formuliere daraus, was am Schluss messbar vorliegt.
| Vorhaben | Arbeiten auf dem Weg | ĂberprĂŒfbares Ziel |
|---|---|---|
| Ein Kochbuch mit gĂŒnstigen, gesunden Rezepten fĂŒr eine WG schreiben | Gerichte auswĂ€hlen, zubereiten, ausprobieren | 12 Rezepte werden im Kochbuch vorgestellt. |
| Rezepte von anderen testen lassen | Zu mindestens drei Rezepten liegen RĂŒckmeldungen aussenstehender Personen vor. | |
| Kochbuch gestalten, fotografieren | Titelblatt, Inhaltsverzeichnis und zu jedem Rezept ein selbst gemachtes Foto. |
FĂ€llt dir auf, was diese Ziele gemeinsam haben? Sie enthalten Zahlen. Daran erkennt man am Schluss, ob sie erreicht wurden.
Nach Thema und Leitfrage kommt der entscheidende Schritt: die Ziele. Sie zwingen dich, genau zu ĂŒberlegen, was du erreichen willst und in welchem Umfang. FĂŒr die Projektarbeit formulierst du drei bis fĂŒnf eindeutige Ziele.
Zielformulierungen beginnen ĂŒblicherweise mit «Ich will âŠÂ». Sie zeigen die Inhalte oder werfen die Fragen auf, die du bearbeitest.
Ein Ziel taugt, wenn du diese Frage mit Ja beantworten kannst: Ist das Ziel erreichbar und ĂŒberprĂŒfbar?
Nimm dein Vorhaben, ĂŒberlege die Arbeiten auf dem Weg dorthin, und formuliere daraus, was am Schluss messbar vorliegt.
| Vorhaben | Arbeiten auf dem Weg | ĂberprĂŒfbares Ziel |
|---|---|---|
| Ein Kochbuch mit gĂŒnstigen, gesunden Rezepten fĂŒr eine WG schreiben | Gerichte auswĂ€hlen, zubereiten, ausprobieren | 12 Rezepte werden im Kochbuch vorgestellt. |
| Rezepte von anderen testen lassen | Zu mindestens drei Rezepten liegen RĂŒckmeldungen aussenstehender Personen vor. | |
| Kochbuch gestalten, fotografieren | Titelblatt, Inhaltsverzeichnis und zu jedem Rezept ein selbst gemachtes Foto. |
FĂ€llt dir auf, was diese Ziele gemeinsam haben? Sie enthalten Zahlen. Daran erkennt man am Schluss, ob sie erreicht wurden.
Kapitel 9 von 20
FĂŒnf Buchstaben, mit denen du prĂŒfst, ob ein Ziel taugt â bevor es in die Projektvereinbarung kommt.
FĂŒnf Buchstaben, mit denen du prĂŒfst, ob ein Ziel taugt â bevor es in die Projektvereinbarung kommt.
Ein gutes Ziel ist SMART. Mit diesen fĂŒnf Buchstaben prĂŒfst du deine drei bis fĂŒnf Ziele, bevor du sie in die Projektvereinbarung schreibst.
Das Ziel sagt genau, was entsteht. Nicht «Ich mache etwas zu Hunden», sondern «Ich schreibe eine BroschĂŒre ĂŒber die Erziehung von Junghunden».
Am Schluss lĂ€sst sich zĂ€hlen oder prĂŒfen, ob das Ziel erreicht ist: Anzahl Rezepte, Fotos, Befragte, Seiten. Ein messbares Ziel enthĂ€lt meistens eine Zahl.
Das Ziel ist dir wichtig, und du willst es wirklich erreichen. Wer sein Thema mag, hÀlt die Monate bis zur Ausstellung durch.
Du schaffst das Ziel mit deinem Können, in der verfĂŒgbaren Zeit, mit höchstens 50 Franken â und ohne Werkstatt oder Handarbeitszimmer der Schule.
Das Ziel hat einen Termin. SpÀtestens bei der Abgabe des Produkts ist es erreicht; Zwischenschritte legst du im Zeitplan fest.
| noch nicht SMART | SMART |
|---|---|
| Ich will viel ĂŒber Pferde lernen. | Ich beschreibe in meiner Dokumentation fĂŒnf Pferderassen, zu jeder mit einem eigenen Foto. |
| Ich will ein Möbel bauen. | Bis zur Abgabe des Produkts baue ich ein Regal, in dem PC, Drucker und Scanner Platz haben. |
| Ich mache eine Umfrage. | Bis Ende Februar befrage ich mindestens 20 Jugendliche und stelle die Ergebnisse in drei Diagrammen dar. |
| Ich will besser kochen können. | Ich koche zwölf Rezepte, fotografiere jedes Gericht und hole zu drei Rezepten RĂŒckmeldungen ein. |
Lies jedes Ziel und frag dich: Kann jemand anderes am Schluss ohne mich prĂŒfen, ob es erreicht ist? Wenn ja, ist dein Ziel SMART.
PrĂŒfe jedes Ziel: spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch, terminiert. Kann jemand am Schluss ohne dich prĂŒfen, ob es erreicht ist?
«Ich will viel ĂŒber Pferde lernen.»
nicht SMART â Nicht spezifisch und nicht messbar: Was ist «viel»? Und «lernen» kann niemand ĂŒberprĂŒfen.
«Bis zur Abgabe des Produkts fotografiere ich 24 Tiere im Wildpark Peter und Paul und schreibe zu jedem Bild einen Kommentar in ganzen SÀtzen.»
SMART â Klar, zĂ€hlbar, machbar und mit Termin.
«Ich will verstehen, wie ein Motor funktioniert.»
nicht SMART â «Verstehen» ist nicht ĂŒberprĂŒfbar. Besser: «Ich erklĂ€re in einer Zeichnung mit Legenden die vier Takte eines Motors.»
«Bis Ende Februar befrage ich mindestens 20 Jugendliche und stelle die Ergebnisse in drei Diagrammen dar.»
SMART â Spezifisch, messbar (20, drei) und terminiert (Ende Februar).
«Ich baue ein Gartenhaus.»
nicht SMART â Nicht realistisch â zu gross fĂŒr die Zeit, das Budget von 50 Franken und ohne Werkstatt der Schule.
«Ich koche irgendwann ein paar Gerichte.»
nicht SMART â Nicht messbar («ein paar») und nicht terminiert («irgendwann»).
«Ich schreibe eine Anleitung zur Seifenherstellung mit fĂŒnf Zeichnungen und Legenden â fertig bis zur Abgabe des Produkts.»
SMART â Genau umschrieben, zĂ€hlbar und mit Termin.
Ein gutes Ziel ist SMART. Mit diesen fĂŒnf Buchstaben prĂŒfst du deine drei bis fĂŒnf Ziele, bevor du sie in die Projektvereinbarung schreibst.
Das Ziel sagt genau, was entsteht. Nicht «Ich mache etwas zu Hunden», sondern «Ich schreibe eine BroschĂŒre ĂŒber die Erziehung von Junghunden».
Am Schluss lĂ€sst sich zĂ€hlen oder prĂŒfen, ob das Ziel erreicht ist: Anzahl Rezepte, Fotos, Befragte, Seiten. Ein messbares Ziel enthĂ€lt meistens eine Zahl.
Das Ziel ist dir wichtig, und du willst es wirklich erreichen. Wer sein Thema mag, hÀlt die Monate bis zur Ausstellung durch.
Du schaffst das Ziel mit deinem Können, in der verfĂŒgbaren Zeit, mit höchstens 50 Franken â und ohne Werkstatt oder Handarbeitszimmer der Schule.
Das Ziel hat einen Termin. SpÀtestens bei der Abgabe des Produkts ist es erreicht; Zwischenschritte legst du im Zeitplan fest.
| noch nicht SMART | SMART |
|---|---|
| Ich will viel ĂŒber Pferde lernen. | Ich beschreibe in meiner Dokumentation fĂŒnf Pferderassen, zu jeder mit einem eigenen Foto. |
| Ich will ein Möbel bauen. | Bis zur Abgabe des Produkts baue ich ein Regal, in dem PC, Drucker und Scanner Platz haben. |
| Ich mache eine Umfrage. | Bis Ende Februar befrage ich mindestens 20 Jugendliche und stelle die Ergebnisse in drei Diagrammen dar. |
| Ich will besser kochen können. | Ich koche zwölf Rezepte, fotografiere jedes Gericht und hole zu drei Rezepten RĂŒckmeldungen ein. |
Lies jedes Ziel und frag dich: Kann jemand anderes am Schluss ohne mich prĂŒfen, ob es erreicht ist? Wenn ja, ist dein Ziel SMART.
PrĂŒfe jedes Ziel: spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch, terminiert. Kann jemand am Schluss ohne dich prĂŒfen, ob es erreicht ist?
«Ich will viel ĂŒber Pferde lernen.»
nicht SMART â Nicht spezifisch und nicht messbar: Was ist «viel»? Und «lernen» kann niemand ĂŒberprĂŒfen.
«Bis zur Abgabe des Produkts fotografiere ich 24 Tiere im Wildpark Peter und Paul und schreibe zu jedem Bild einen Kommentar in ganzen SÀtzen.»
SMART â Klar, zĂ€hlbar, machbar und mit Termin.
«Ich will verstehen, wie ein Motor funktioniert.»
nicht SMART â «Verstehen» ist nicht ĂŒberprĂŒfbar. Besser: «Ich erklĂ€re in einer Zeichnung mit Legenden die vier Takte eines Motors.»
«Bis Ende Februar befrage ich mindestens 20 Jugendliche und stelle die Ergebnisse in drei Diagrammen dar.»
SMART â Spezifisch, messbar (20, drei) und terminiert (Ende Februar).
«Ich baue ein Gartenhaus.»
nicht SMART â Nicht realistisch â zu gross fĂŒr die Zeit, das Budget von 50 Franken und ohne Werkstatt der Schule.
«Ich koche irgendwann ein paar Gerichte.»
nicht SMART â Nicht messbar («ein paar») und nicht terminiert («irgendwann»).
«Ich schreibe eine Anleitung zur Seifenherstellung mit fĂŒnf Zeichnungen und Legenden â fertig bis zur Abgabe des Produkts.»
SMART â Genau umschrieben, zĂ€hlbar und mit Termin.
Kapitel 10 von 20
Dein Vertrag: Thema, Leitfrage, Produkt, Ziele und Termine â unterschrieben von allen.
Dein Vertrag: Thema, Leitfrage, Produkt, Ziele und Termine â unterschrieben von allen.
Die Projektvereinbarung hĂ€lt fest, worauf du dich festlegst. Sie wird von dir, deiner Betreuungsperson und deinen Eltern unterschrieben. Ab diesem Moment ist das dein Auftrag â und die Grundlage, an der am Schluss gemessen wird.
FĂŒlle die Vereinbarung im Bereich «Meine Vereinbarung» aus. Das Formular fĂŒhrt dich Schritt fĂŒr Schritt durch Thema, Leitfrage, Produkt und Ziele. Wenn alles steht, reichst du sie unten auf der Seite mit «Auf der Website einreichen» ein. Danach erzeugst du das PDF, lĂ€sst es von dir, deiner Betreuungsperson und deinen Eltern unterschreiben und gibst es auf Papier ab.
Das kommt vor und ist kein Problem â solange du es besprichst. Ănderungen an Leitfrage, Zielen oder Produkt gehören ins StandortgesprĂ€ch und werden in der Vereinbarung nachgefĂŒhrt. Was nicht geht: am Schluss etwas ganz anderes abgeben als vereinbart.
Die Projektvereinbarung hĂ€lt fest, worauf du dich festlegst. Sie wird von dir, deiner Betreuungsperson und deinen Eltern unterschrieben. Ab diesem Moment ist das dein Auftrag â und die Grundlage, an der am Schluss gemessen wird.
FĂŒlle die Vereinbarung im Bereich «Meine Vereinbarung» aus. Das Formular fĂŒhrt dich Schritt fĂŒr Schritt durch Thema, Leitfrage, Produkt und Ziele. Wenn alles steht, reichst du sie unten auf der Seite mit «Auf der Website einreichen» ein. Danach erzeugst du das PDF, lĂ€sst es von dir, deiner Betreuungsperson und deinen Eltern unterschreiben und gibst es auf Papier ab.
Das kommt vor und ist kein Problem â solange du es besprichst. Ănderungen an Leitfrage, Zielen oder Produkt gehören ins StandortgesprĂ€ch und werden in der Vereinbarung nachgefĂŒhrt. Was nicht geht: am Schluss etwas ganz anderes abgeben als vereinbart.
Kapitel 11 von 20
RĂŒckwĂ€rts rechnen vom Abgabetermin â und die Ferien nicht vergessen.
RĂŒckwĂ€rts rechnen vom Abgabetermin â und die Ferien nicht vergessen.
Ein Zeitplan ist keine Schikane, sondern dein Schutz vor der Panik in der letzten Woche. Er wird abgegeben und beurteilt.
Der Zeitplan-Generator im Bereich «Mein Zeitplan» kennt alle Termine und die Ferien. Du gibst deine Arbeitsschritte ein, er legt sie auf die verfĂŒgbaren Wochen und warnt dich, wenn du dir zu viel vornimmst.
Ein Zeitplan ist keine Schikane, sondern dein Schutz vor der Panik in der letzten Woche. Er wird abgegeben und beurteilt.
Der Zeitplan-Generator im Bereich «Mein Zeitplan» kennt alle Termine und die Ferien. Du gibst deine Arbeitsschritte ein, er legt sie auf die verfĂŒgbaren Wochen und warnt dich, wenn du dir zu viel vornimmst.
Kapitel 12 von 20
Was du wann gemacht hast â und was du daraus gelernt hast. ZĂ€hlt in die Beurteilung.
Was du wann gemacht hast â und was du daraus gelernt hast. ZĂ€hlt in die Beurteilung.
Das Arbeitsjournal begleitet dich durch den ganzen Prozess. Es hĂ€lt die einzelnen Arbeitsschritte fest und die Erfahrungen, die du dabei machst. Es ist die Grundlage fĂŒr die Dokumentation und fĂŒr die Beurteilung deines Arbeitsprozesses.
Deine Betreuungsperson sieht regelmÀssig hinein, bespricht es mit dir und hÀlt ihre Anregungen ebenfalls fest.
Das Journal erst am Schluss schreiben. Man merkt es sofort: Alle EintrĂ€ge klingen gleich, es gibt keine Umwege, keine Fehler, keine Ăberraschungen. Beurteilt wird aber genau das â ob Beobachtungen differenziert dargestellt und Erfahrungen ausgewertet wurden.
Tipp: Schreibe den Eintrag direkt nach der Arbeit, mit dem Handy, und lade gleich ein Foto dazu. Zwei Minuten pro Eintrag reichen.
Ist der Eintrag aussagekrĂ€ftig â was gemacht, was herausgekommen, was gelernt, was als NĂ€chstes? Oder ist er zu dĂŒnn?
«13.02. Am Projekt gearbeitet.»
zu dĂŒnn â Was genau? Wie lange? Was kam heraus? Niemand kann das nachvollziehen.
«Samstag, 2 Stunden: Fundament fĂŒr das Hochbeet ausgehoben. Der Boden war schief, ich musste nachgraben. Gelernt: vorher mit der Wasserwaage prĂŒfen. NĂ€chster Schritt: Bretter zuschneiden.»
aussagekrĂ€ftig â TĂ€tigkeit, Ergebnis, Erkenntnis und nĂ€chster Schritt â alles da.
«Heute war es lustig, ich habe viel gemacht.»
zu dĂŒnn â Ein GefĂŒhl, aber kein Inhalt. Was hast du gemacht, und was lernst du daraus?
«45 Minuten: Interviewfragen an die Gemeindeschreiberin geschickt, noch keine Antwort. Erkenntnis: Termine muss ich frĂŒher anfragen. NĂ€chster Schritt: am Freitag nachfragen.»
aussagekrĂ€ftig â Auch ohne Erfolg wertvoll: Du hĂ€ltst fest, was du daraus lernst.
«Alles nach Plan, nichts Besonderes.»
zu dĂŒnn â Gerade das Gewöhnliche gehört hinein: Was hast du gemacht, und wie lange?
«Refrain dreimal aufgenommen. Der dritte Versuch ist der beste, weil ich nÀher am Mikrofon stand. Foto der Einstellungen angehÀngt.»
aussagekrĂ€ftig â Konkret, mit BegrĂŒndung und Foto. So sieht man den Weg.
«Woche 3 bis 6: am Kochbuch weitergemacht.»
zu dĂŒnn â Ein nachtrĂ€glicher Sammeleintrag. Schreib nach jeder Arbeit einen eigenen Eintrag.
«Umfrage mit 12 Lernenden der 2a durchgefĂŒhrt. Frage 4 wurde oft falsch verstanden â fĂŒr die 2b formuliere ich sie um.»
aussagekrĂ€ftig â Du beobachtest genau und ziehst eine Folgerung daraus. Genau das bringt Punkte.
Das Arbeitsjournal begleitet dich durch den ganzen Prozess. Es hĂ€lt die einzelnen Arbeitsschritte fest und die Erfahrungen, die du dabei machst. Es ist die Grundlage fĂŒr die Dokumentation und fĂŒr die Beurteilung deines Arbeitsprozesses.
Deine Betreuungsperson sieht regelmÀssig hinein, bespricht es mit dir und hÀlt ihre Anregungen ebenfalls fest.
Das Journal erst am Schluss schreiben. Man merkt es sofort: Alle EintrĂ€ge klingen gleich, es gibt keine Umwege, keine Fehler, keine Ăberraschungen. Beurteilt wird aber genau das â ob Beobachtungen differenziert dargestellt und Erfahrungen ausgewertet wurden.
Tipp: Schreibe den Eintrag direkt nach der Arbeit, mit dem Handy, und lade gleich ein Foto dazu. Zwei Minuten pro Eintrag reichen.
Ist der Eintrag aussagekrĂ€ftig â was gemacht, was herausgekommen, was gelernt, was als NĂ€chstes? Oder ist er zu dĂŒnn?
«13.02. Am Projekt gearbeitet.»
zu dĂŒnn â Was genau? Wie lange? Was kam heraus? Niemand kann das nachvollziehen.
«Samstag, 2 Stunden: Fundament fĂŒr das Hochbeet ausgehoben. Der Boden war schief, ich musste nachgraben. Gelernt: vorher mit der Wasserwaage prĂŒfen. NĂ€chster Schritt: Bretter zuschneiden.»
aussagekrĂ€ftig â TĂ€tigkeit, Ergebnis, Erkenntnis und nĂ€chster Schritt â alles da.
«Heute war es lustig, ich habe viel gemacht.»
zu dĂŒnn â Ein GefĂŒhl, aber kein Inhalt. Was hast du gemacht, und was lernst du daraus?
«45 Minuten: Interviewfragen an die Gemeindeschreiberin geschickt, noch keine Antwort. Erkenntnis: Termine muss ich frĂŒher anfragen. NĂ€chster Schritt: am Freitag nachfragen.»
aussagekrĂ€ftig â Auch ohne Erfolg wertvoll: Du hĂ€ltst fest, was du daraus lernst.
«Alles nach Plan, nichts Besonderes.»
zu dĂŒnn â Gerade das Gewöhnliche gehört hinein: Was hast du gemacht, und wie lange?
«Refrain dreimal aufgenommen. Der dritte Versuch ist der beste, weil ich nÀher am Mikrofon stand. Foto der Einstellungen angehÀngt.»
aussagekrĂ€ftig â Konkret, mit BegrĂŒndung und Foto. So sieht man den Weg.
«Woche 3 bis 6: am Kochbuch weitergemacht.»
zu dĂŒnn â Ein nachtrĂ€glicher Sammeleintrag. Schreib nach jeder Arbeit einen eigenen Eintrag.
«Umfrage mit 12 Lernenden der 2a durchgefĂŒhrt. Frage 4 wurde oft falsch verstanden â fĂŒr die 2b formuliere ich sie um.»
aussagekrĂ€ftig â Du beobachtest genau und ziehst eine Folgerung daraus. Genau das bringt Punkte.
Kapitel 13 von 20
Aufbau, Umfang und die formalen Vorgaben â Schrift, RĂ€nder, Seitenzahlen.
Aufbau, Umfang und die formalen Vorgaben â Schrift, RĂ€nder, Seitenzahlen.
Die Dokumentation beschreibt den Weg zu deinem Produkt. Sie gehört zusammen mit Arbeitsjournal, Zeitplan und Materialliste zum digitalen Projektheft.
Hier stehen Texte, Untersuchungsergebnisse, EntwĂŒrfe, Skizzen, PlĂ€ne und Fotos. Wichtige Begriffe sind definiert. Der Anteil an Eigenleistung soll möglichst gross sein.
Bei einer schriftlichen Arbeit gliederst du den Hauptteil in methodisches Vorgehen (Schritt fĂŒr Schritt, wie du vorgegangen bist), Ergebnisse (Diagramme, Tabellen, Beschreibungen) und Interpretation (was die Ergebnisse bedeuten).
Fasse die Ergebnisse kurz zusammen, berichte ĂŒber Vorgehen und Methoden und erklĂ€re, wie du die Leitfrage beantwortet hast. Nenne alle Personen und Institutionen, die zum Gelingen beigetragen haben. Formuliere die neu gewonnenen Erkenntnisse und ziehe Schlussfolgerungen.
Arbeitest du im digitalen Projektheft, werden Titelblatt, Inhaltsverzeichnis und Seitenzahlen beim Export automatisch erzeugt.
Die Dokumentation beschreibt den Weg zu deinem Produkt. Sie gehört zusammen mit Arbeitsjournal, Zeitplan und Materialliste zum digitalen Projektheft.
Hier stehen Texte, Untersuchungsergebnisse, EntwĂŒrfe, Skizzen, PlĂ€ne und Fotos. Wichtige Begriffe sind definiert. Der Anteil an Eigenleistung soll möglichst gross sein.
Bei einer schriftlichen Arbeit gliederst du den Hauptteil in methodisches Vorgehen (Schritt fĂŒr Schritt, wie du vorgegangen bist), Ergebnisse (Diagramme, Tabellen, Beschreibungen) und Interpretation (was die Ergebnisse bedeuten).
Fasse die Ergebnisse kurz zusammen, berichte ĂŒber Vorgehen und Methoden und erklĂ€re, wie du die Leitfrage beantwortet hast. Nenne alle Personen und Institutionen, die zum Gelingen beigetragen haben. Formuliere die neu gewonnenen Erkenntnisse und ziehe Schlussfolgerungen.
Arbeitest du im digitalen Projektheft, werden Titelblatt, Inhaltsverzeichnis und Seitenzahlen beim Export automatisch erzeugt.
Kapitel 14 von 20
Warum es zwei GrĂŒnde fĂŒr Quellenangaben gibt und wie du zitierst.
Warum es zwei GrĂŒnde fĂŒr Quellenangaben gibt und wie du zitierst.
In fast jeder Projektarbeit werden Quellen verwendet: Lexika, FachbĂŒcher, Zeitschriften, Zeitungen, Internetseiten. Sie mĂŒssen angegeben werden â aus zwei GrĂŒnden.
Jeder Text ist geistiges Eigentum der Person, die ihn geschrieben hat. Wer sich darauf stĂŒtzt, sagt das und schmĂŒckt sich nicht mit fremden Federn.
Es ist nicht einfach, einen fremden Gedanken so wiederzugeben, wie er gemeint war. Die Quellenangabe erlaubt es den Lesenden, im Original nachzulesen.
SinngemÀss wiedergegeben: Du fasst einen Gedanken in eigenen Worten zusammen. Am Ende des Abschnitts verweist du auf die Quelle:
Wörtlich zitiert: Der ĂŒbernommene Satz steht zwischen AnfĂŒhrungszeichen, direkt danach folgt die Quelle:
«Bereits bei einem Wert von 100 Mikrogramm sind Pflanzen beeintrÀchtigt.» (Harenberg Kompaktlexikon 1996, S. 2265)
Das gilt genauso fĂŒr Abbildungen, Tabellen und Grafiken.
Am Ende der Arbeit listest du alle Quellen ausfĂŒhrlich und alphabetisch auf:
GeissbĂŒhler, I., Gille, W.: Dreimal tief Luft holen, SauerlĂ€nder, Aarau, 1995 Harenberg Kompaktlexikon, Band 3, Harenberg Lexikon, Dortmund, 1996 Jonathan, W.: Die Klimakatastrophe, Goldmann, MĂŒnchen, 1995 Tages-Anzeiger, 21.7.1999: Das grosse Sterben der Korallen
Bei praktischen Arbeiten gehören zusÀtzlich die Materialien, ihre Bezugsquellen und die Kosten ins Verzeichnis.
Wenn du ein KI-Werkzeug benutzt hast, gehört das ins Quellenverzeichnis â mit Name des Werkzeugs, Datum und der Angabe, wofĂŒr du es eingesetzt hast. Beurteilt wird deine Eigenleistung; ein nicht deklarierter KI-Text ist wie ein nicht deklariertes Zitat. Frage im Zweifel deine Betreuungsperson.
In fast jeder Projektarbeit werden Quellen verwendet: Lexika, FachbĂŒcher, Zeitschriften, Zeitungen, Internetseiten. Sie mĂŒssen angegeben werden â aus zwei GrĂŒnden.
Jeder Text ist geistiges Eigentum der Person, die ihn geschrieben hat. Wer sich darauf stĂŒtzt, sagt das und schmĂŒckt sich nicht mit fremden Federn.
Es ist nicht einfach, einen fremden Gedanken so wiederzugeben, wie er gemeint war. Die Quellenangabe erlaubt es den Lesenden, im Original nachzulesen.
SinngemÀss wiedergegeben: Du fasst einen Gedanken in eigenen Worten zusammen. Am Ende des Abschnitts verweist du auf die Quelle:
Wörtlich zitiert: Der ĂŒbernommene Satz steht zwischen AnfĂŒhrungszeichen, direkt danach folgt die Quelle:
«Bereits bei einem Wert von 100 Mikrogramm sind Pflanzen beeintrÀchtigt.» (Harenberg Kompaktlexikon 1996, S. 2265)
Das gilt genauso fĂŒr Abbildungen, Tabellen und Grafiken.
Am Ende der Arbeit listest du alle Quellen ausfĂŒhrlich und alphabetisch auf:
GeissbĂŒhler, I., Gille, W.: Dreimal tief Luft holen, SauerlĂ€nder, Aarau, 1995 Harenberg Kompaktlexikon, Band 3, Harenberg Lexikon, Dortmund, 1996 Jonathan, W.: Die Klimakatastrophe, Goldmann, MĂŒnchen, 1995 Tages-Anzeiger, 21.7.1999: Das grosse Sterben der Korallen
Bei praktischen Arbeiten gehören zusÀtzlich die Materialien, ihre Bezugsquellen und die Kosten ins Verzeichnis.
Wenn du ein KI-Werkzeug benutzt hast, gehört das ins Quellenverzeichnis â mit Name des Werkzeugs, Datum und der Angabe, wofĂŒr du es eingesetzt hast. Beurteilt wird deine Eigenleistung; ein nicht deklarierter KI-Text ist wie ein nicht deklariertes Zitat. Frage im Zweifel deine Betreuungsperson.
Kapitel 15 von 20
Die eigentliche Antwort auf deine Leitfrage â und das, was am meisten zĂ€hlt.
Die eigentliche Antwort auf deine Leitfrage â und das, was am meisten zĂ€hlt.
Das Produkt ist das Ergebnis deiner praktischen Arbeit und die eigentliche Antwort auf deine Leitfrage. An der OS West werden ausschliesslich Produkte als Projektarbeiten angenommen.
Ein Gegenstand, ein Film, ein Lied, ein Fotobuch, eine Gedichtsammlung, ein TheaterstĂŒck, ein Computerprogramm, eine Veranstaltung â und vieles mehr.
Plane deshalb von Anfang an: Wo arbeite ich? Mit welchem Werkzeug? Wer kann mir helfen?
Das Produkt ist das Ergebnis deiner praktischen Arbeit und die eigentliche Antwort auf deine Leitfrage. An der OS West werden ausschliesslich Produkte als Projektarbeiten angenommen.
Ein Gegenstand, ein Film, ein Lied, ein Fotobuch, eine Gedichtsammlung, ein TheaterstĂŒck, ein Computerprogramm, eine Veranstaltung â und vieles mehr.
Plane deshalb von Anfang an: Wo arbeite ich? Mit welchem Werkzeug? Wer kann mir helfen?
Kapitel 16 von 20
Rund 2 Minuten, frei gesprochen, in Standardsprache. Und ein Einstieg, der sitzt.
Rund 2 Minuten, frei gesprochen, in Standardsprache. Und ein Einstieg, der sitzt.
In der PrÀsentation stellst du in der Schule vor, womit du dich beschÀftigt hast. Die Form wÀhlst du selbst. Die PrÀsentation bildet den Abschluss der Projektarbeit und wird beurteilt.
FĂŒr die Ausstellung ĂŒbst du zusĂ€tzlich den Elevator Pitch: eine Minute, in der du jemanden fĂŒr dein Projekt gewinnst. Diese Minute brauchst du an der Ausstellung immer wieder, wenn Besucherinnen und Besucher an deinen Stand kommen.
Drei SĂ€tze genĂŒgen: Was habe ich gemacht? Warum ist das interessant? Was sollte man sich unbedingt anschauen?
Denk an die Vorgaben: rund 2 Minuten, Medien nur kurz, Standardsprache, frei gesprochen, origineller Einstieg, Schlusssatz, der bleibt.
Einstieg: «Ich mache heute meine PrĂ€sentation ĂŒber Hochbeete.»
besser nicht â Langweilig und erwartbar. Beginne mit einer Frage, einem Gegenstand oder einer kleinen Szene.
Einstieg: Lea stellt eine SchĂŒssel Suppe auf den Tisch und fragt: «Wer hat das schon einmal gegessen?»
passt â Ein Gegenstand und eine Frage â das weckt Neugier.
Eine Folie mit einem ganzen Absatz Text, den ich vorlese.
besser nicht â Ablesen ist nicht erlaubt, und eine Textfolie liest niemand. Wenige Stichworte oder ein Bild genĂŒgen.
Ich zeige mein Produkt und fĂŒhre vor, wie es funktioniert.
passt â Zeigen statt nur beschreiben â das Produkt steht im Zentrum.
Ich erzÀhle, was schiefging und wie ich es gelöst habe.
passt â Der Weg mit seinen Schwierigkeiten gehört dazu und ist oft das Spannendste.
Ich zeige ein Video von fĂŒnf Minuten.
besser nicht â In rund 2 Minuten bleibt dafĂŒr keine Zeit. Höchstens ein kurzer Ausschnitt, den Rest sprichst du selbst.
Ich spreche Mundart, damit es lockerer wirkt.
besser nicht â Die PrĂ€sentation ist durchgehend in Standardsprache.
Schluss: «Das wÀrs. Habt ihr noch Fragen?»
besser nicht â Kein Schluss, der bleibt. Fasse die Antwort auf deine Leitfrage in einem Satz zusammen.
Schluss: Ich beantworte meine Leitfrage in einem Satz und zeige das Produkt nochmals.
passt â Ein klarer Schlusssatz, der hĂ€ngen bleibt.
Ich ĂŒbe vorher laut mit der Stoppuhr, einmal auch vor jemandem, der das Thema nicht kennt.
passt â So triffst du die Zeit und merkst, was unklar ist.
In der PrÀsentation stellst du in der Schule vor, womit du dich beschÀftigt hast. Die Form wÀhlst du selbst. Die PrÀsentation bildet den Abschluss der Projektarbeit und wird beurteilt.
FĂŒr die Ausstellung ĂŒbst du zusĂ€tzlich den Elevator Pitch: eine Minute, in der du jemanden fĂŒr dein Projekt gewinnst. Diese Minute brauchst du an der Ausstellung immer wieder, wenn Besucherinnen und Besucher an deinen Stand kommen.
Drei SĂ€tze genĂŒgen: Was habe ich gemacht? Warum ist das interessant? Was sollte man sich unbedingt anschauen?
Denk an die Vorgaben: rund 2 Minuten, Medien nur kurz, Standardsprache, frei gesprochen, origineller Einstieg, Schlusssatz, der bleibt.
Einstieg: «Ich mache heute meine PrĂ€sentation ĂŒber Hochbeete.»
besser nicht â Langweilig und erwartbar. Beginne mit einer Frage, einem Gegenstand oder einer kleinen Szene.
Einstieg: Lea stellt eine SchĂŒssel Suppe auf den Tisch und fragt: «Wer hat das schon einmal gegessen?»
passt â Ein Gegenstand und eine Frage â das weckt Neugier.
Eine Folie mit einem ganzen Absatz Text, den ich vorlese.
besser nicht â Ablesen ist nicht erlaubt, und eine Textfolie liest niemand. Wenige Stichworte oder ein Bild genĂŒgen.
Ich zeige mein Produkt und fĂŒhre vor, wie es funktioniert.
passt â Zeigen statt nur beschreiben â das Produkt steht im Zentrum.
Ich erzÀhle, was schiefging und wie ich es gelöst habe.
passt â Der Weg mit seinen Schwierigkeiten gehört dazu und ist oft das Spannendste.
Ich zeige ein Video von fĂŒnf Minuten.
besser nicht â In rund 2 Minuten bleibt dafĂŒr keine Zeit. Höchstens ein kurzer Ausschnitt, den Rest sprichst du selbst.
Ich spreche Mundart, damit es lockerer wirkt.
besser nicht â Die PrĂ€sentation ist durchgehend in Standardsprache.
Schluss: «Das wÀrs. Habt ihr noch Fragen?»
besser nicht â Kein Schluss, der bleibt. Fasse die Antwort auf deine Leitfrage in einem Satz zusammen.
Schluss: Ich beantworte meine Leitfrage in einem Satz und zeige das Produkt nochmals.
passt â Ein klarer Schlusssatz, der hĂ€ngen bleibt.
Ich ĂŒbe vorher laut mit der Stoppuhr, einmal auch vor jemandem, der das Thema nicht kennt.
passt â So triffst du die Zeit und merkst, was unklar ist.
Kapitel 17 von 20
Ein Nachmittag fĂŒr die 2. OS, ein Abend fĂŒr die Eltern â und dein Stand.
Ein Nachmittag fĂŒr die 2. OS, ein Abend fĂŒr die Eltern â und dein Stand.
Zum Abschluss werden alle Projektarbeiten ausgestellt. Das ist der Moment, in dem ein halbes Jahr Arbeit sichtbar wird.
Du stattest deinen Stand vollstĂ€ndig mit eigenem Material aus. Von der Schule wird nichts ausgeliehen â auch kein Tisch, kein Stellwandmaterial, kein VerlĂ€ngerungskabel. KlĂ€re frĂŒh, was du brauchst und woher du es bekommst.
Zum Abschluss werden alle Projektarbeiten ausgestellt. Das ist der Moment, in dem ein halbes Jahr Arbeit sichtbar wird.
Du stattest deinen Stand vollstĂ€ndig mit eigenem Material aus. Von der Schule wird nichts ausgeliehen â auch kein Tisch, kein Stellwandmaterial, kein VerlĂ€ngerungskabel. KlĂ€re frĂŒh, was du brauchst und woher du es bekommst.
Kapitel 18 von 20
Vier Bereiche, ein Raster, eine Note im Zeugnis. Du kennst die Kriterien von Anfang an.
Vier Bereiche, ein Raster, eine Note im Zeugnis. Du kennst die Kriterien von Anfang an.
Beurteilt werden vier Bereiche: Arbeitsprozess und Produkt zÀhlen je 30 Prozent, Dokumentation und PrÀsentation je 20 Prozent. Jedes Kriterium hat vier Stufen: nein, teilweise, grösstenteils, ja. Aus der Gesamtpunktzahl ergibt sich die Note. Titel der Arbeit und Note werden im letzten Semesterzeugnis vermerkt.
Die Kriterien sind in der Ich-Form formuliert und stehen dir von Anfang an offen. Das ist Absicht: Du sollst jederzeit wissen, woran du gemessen wirst. Dieselbe Liste benutzt du am Schluss fĂŒr deine SelbsteinschĂ€tzung.
Die Lehrpersonen gleichen ihre Bewertungen zuerst untereinander ab. Danach besprichst du die Beurteilung mit deiner Betreuungsperson. Deine SelbsteinschĂ€tzung kommt dabei zur Sprache â bereite sie ernsthaft vor.
Das vollstÀndige Raster mit allen Kriterien und Punkten findest du unter «Beurteilung».
Beurteilt werden vier Bereiche: Arbeitsprozess und Produkt zÀhlen je 30 Prozent, Dokumentation und PrÀsentation je 20 Prozent. Jedes Kriterium hat vier Stufen: nein, teilweise, grösstenteils, ja. Aus der Gesamtpunktzahl ergibt sich die Note. Titel der Arbeit und Note werden im letzten Semesterzeugnis vermerkt.
Die Kriterien sind in der Ich-Form formuliert und stehen dir von Anfang an offen. Das ist Absicht: Du sollst jederzeit wissen, woran du gemessen wirst. Dieselbe Liste benutzt du am Schluss fĂŒr deine SelbsteinschĂ€tzung.
Die Lehrpersonen gleichen ihre Bewertungen zuerst untereinander ab. Danach besprichst du die Beurteilung mit deiner Betreuungsperson. Deine SelbsteinschĂ€tzung kommt dabei zur Sprache â bereite sie ernsthaft vor.
Das vollstÀndige Raster mit allen Kriterien und Punkten findest du unter «Beurteilung».
Kapitel 19 von 20
Informationen aus erster Hand â wenn du gut vorbereitet bist.
Informationen aus erster Hand â wenn du gut vorbereitet bist.
Interviews und Umfragen sind oft die einzige Möglichkeit, an Informationen aus erster Hand zu kommen. Sie brauchen eine seriöse Vorbereitung: Du handelst nicht als Privatperson, sondern als Vertretung deiner Schule.
Ein GesprÀch mit einer Einzelperson, mit offenen Fragen.
Mehrere Personen, ĂŒberwiegend geschlossene Fragen.
Der wichtigste Satz: Es ist ĂŒberhaupt nicht selbstverstĂ€ndlich, dass sich jemand Fremdes Zeit fĂŒr dich nimmt. Ein herzliches Dankeschön gehört immer dazu.
Interviews und Umfragen sind oft die einzige Möglichkeit, an Informationen aus erster Hand zu kommen. Sie brauchen eine seriöse Vorbereitung: Du handelst nicht als Privatperson, sondern als Vertretung deiner Schule.
Ein GesprÀch mit einer Einzelperson, mit offenen Fragen.
Mehrere Personen, ĂŒberwiegend geschlossene Fragen.
Der wichtigste Satz: Es ist ĂŒberhaupt nicht selbstverstĂ€ndlich, dass sich jemand Fremdes Zeit fĂŒr dich nimmt. Ein herzliches Dankeschön gehört immer dazu.
Kapitel 20 von 20
Budget, Infrastruktur, auswĂ€rts arbeiten, Abgabe â die Regeln auf einen Blick.
50 Franken pro SchĂŒler:in. Der Betrag darf weder ĂŒberschritten noch mit anderen zusammengelegt werden. FĂŒhre deine Materialliste von Anfang an â das Formular rechnet mit und warnt dich rechtzeitig.
Die Infrastruktur der Schule darf nicht genutzt werden. Das gilt ausdrĂŒcklich fĂŒr Handarbeitszimmer und Werkstatt. FĂŒr die Ausstellung stattest du deinen Stand mit eigenem Material aus; von der Schule wird nichts ausgeliehen.
Wenn du wÀhrend der Unterrichtszeit ausserhalb des SchulgelÀndes arbeitest, muss eine Absenz deiner Eltern in Pupil vorliegen.
In der Projektwoche kommst du jeden Morgen zuerst in die Schule. Wird ausserhalb gearbeitet, muss ein Elternteil das bis spÀtestens 8 Uhr in Pupil gemeldet haben.
Jeder Meilenstein wird auf der Website eingereicht: beim jeweiligen Baustein mit «Auf der Website einreichen». Damit ist deine Abgabe mit Datum und Uhrzeit festgehalten. Das zÀhlt. In Teams musst du nichts ablegen.
Deine Betreuungsperson nimmt die Abgabe an oder gibt sie zur Ăberarbeitung zurĂŒck. Ihre RĂŒckmeldungen siehst du oben in «Mein Projekt».
Am letzten Tag der Projektwoche um 16.00 Uhr gibst du ab:
Die Projektarbeit wird als Einzelarbeit durchgefĂŒhrt. Du darfst dir Hilfe holen â von Eltern, Fachleuten, deinem Projektgötti â aber die Arbeit ist deine. Was andere beigetragen haben, gehört in die Reflexion.
GesundheitsgefÀhrdende Selbstversuche und Experimente mit Risikopotenzial sind verboten. Im Zweifel fragst du vorher.
50 Franken pro SchĂŒler:in. Der Betrag darf weder ĂŒberschritten noch mit anderen zusammengelegt werden. FĂŒhre deine Materialliste von Anfang an â das Formular rechnet mit und warnt dich rechtzeitig.
Die Infrastruktur der Schule darf nicht genutzt werden. Das gilt ausdrĂŒcklich fĂŒr Handarbeitszimmer und Werkstatt. FĂŒr die Ausstellung stattest du deinen Stand mit eigenem Material aus; von der Schule wird nichts ausgeliehen.
Wenn du wÀhrend der Unterrichtszeit ausserhalb des SchulgelÀndes arbeitest, muss eine Absenz deiner Eltern in Pupil vorliegen.
In der Projektwoche kommst du jeden Morgen zuerst in die Schule. Wird ausserhalb gearbeitet, muss ein Elternteil das bis spÀtestens 8 Uhr in Pupil gemeldet haben.
Jeder Meilenstein wird auf der Website eingereicht: beim jeweiligen Baustein mit «Auf der Website einreichen». Damit ist deine Abgabe mit Datum und Uhrzeit festgehalten. Das zÀhlt. In Teams musst du nichts ablegen.
Deine Betreuungsperson nimmt die Abgabe an oder gibt sie zur Ăberarbeitung zurĂŒck. Ihre RĂŒckmeldungen siehst du oben in «Mein Projekt».
Am letzten Tag der Projektwoche um 16.00 Uhr gibst du ab:
Die Projektarbeit wird als Einzelarbeit durchgefĂŒhrt. Du darfst dir Hilfe holen â von Eltern, Fachleuten, deinem Projektgötti â aber die Arbeit ist deine. Was andere beigetragen haben, gehört in die Reflexion.
GesundheitsgefÀhrdende Selbstversuche und Experimente mit Risikopotenzial sind verboten. Im Zweifel fragst du vorher.